
Abbildung 6: Mittels PulseAudio richten Sie die Tonausgabe von Void Linux ein. Dazu benötigen Sie zunächst das Tool Pavucontrol.
Zahlen, Daten, Fakten
Etliche Werkzeuge ermöglichen, Informationen zu Void Linux zu beziehen. Beispielsweise gibt der Befehl uname -a die Kernel-Version aus, mit dem das System gebootet wird – zum Testzeitpunkt 5.15.72_1. Daneben überprüfen Sie mit dem Aufruf von glxinfo | grep OpenGL, ob der installierte Grafikkartentreiber OpenGL unterstützt. Desktop-Umgebungen bringen teilweise grafische Tools mit, um Systeminformationen anzuzeigen. Bei Cinnamon erledigt das zum Beispiel System Info (Abbildung 7).

Abbildung 7: Laut der Systeminformationen handelt es sich bei Void Linux um eine Rolling-Release-Distribution.
Im Leerlauf beansprucht die ARM-Variante einschließlich dem Cinnamon-Desktop lediglich knapp 500 MByte an Arbeitsspeicher. Void Linux eignet sich demzufolge gut für weniger leistungsstarke Rechner wie den RasPi. Außerdem nimmt die Basisinstallation samt Desktopumgebung nur wenig Platz in Anspruch, sodass die Distribution für den Servereinsatz infrage kommt.
Fazit
Wenn überhaupt, sollten sich Einsteiger eher für die x64-Variante entscheiden, da sie sich vergleichsweise einfach installieren lässt. Fortgeschrittene Anwender, die eine maßgeschneiderte Installation gemäß der Dokumentation von Void Linux vornehmen möchten, müssen weitere Informationsquellen konsultieren. Die Anleitungen fallen nicht so zahlreich beziehungsweise vollständig aus, wie es bei Gentoo oder Arch Linux der Fall ist. Dafür arbeitet der native Paketmanager XBPS flott und simpel. (tle)
Infos
- Void Linux: https://voidlinux.org/
- Void Linux herunterladen: https://alpha.de.repo.voidlinux.org/live/current/
- Void Linux Image für den RasPi: https://sdomi.pl/weblog/13-void-linux-on-pi4/
- Linux-Kernel ARM8: https://github.com/Hexxeh/rpi-firmware/blob/master/kernel8.img?raw=true
- Linux-Kernel für den RasPi kompilieren: https://www.raspberrypi.com/documentation/computers/linux_-Kernel.html





