Tastenkombinationen
|
Tastenkombination |
Funktion |
|---|---|
|
[Alt]+[C] |
schneller Verzeichniswechsel (relativ zum aktuellen Verzeichnis) |
|
[Alt]+[I] |
Verzeichnis des aktiven Panels im anderen Panel einlesen |
|
[Alt]+[O] |
aktuellen Verzeichniseintrag im anderen Panel öffnen |
|
[Alt]+[T] |
Listenmodus ändern |
|
[Alt]+[,] |
Umschalten horizontale/vertikale Darstellung (an/aus) |
|
[Strg]+[Leer] |
Verzeichnisgröße anzeigen |
|
[Strg]+[O] |
Panels in den Hinter-/Vordergrund schalten |
|
[Strg]+[R] |
Verzeichnis im aktuellen Panel neu einlesen |
|
[Strg]+[X],[I] |
Informationen zum aktuellen Eintrag im anderen Panel anzeigen (an/aus) |
|
[Strg]+[X],[Q] |
Schnellansicht zum aktuellen Eintrag im anderen Panel anzeigen (an/aus) |
|
Modifizierte Funktionen |
|
|
[Tab] |
nächster Auswahlpunkt |
|
[Leer] |
Auswahlpunkt an-/abwählen / Aktion ausführen |
|
[Eingabe] |
Aktion ausführen |
Einträge markieren
|
Tastenkombination |
Menüeintrag |
Funktion |
|---|---|---|
|
[Einfg] oder [Strg]+[T] |
|
Eintrag unter Cursor markieren |
|
[+] |
Datei | Gruppe auswählen (markieren) |
Gruppenauswahl auf Basis eines Musters |
|
[Umschalt]+[+] |
Datei | Auswahl umkehren |
Auswahl umkehren |
|
[-] |
Datei | Gruppe abwählen (un-markieren) |
Gruppenabwahl auf Basis eines Musters |
Eingabezeile
Die mit den Panels verknüpfte Eingabezeile, im Mc-Jargon als shell command line bezeichnet, ermöglicht das Eingeben und Ausführen von Kommandos. [Alt]+[Eingabe] kopiert den aktuellen Dateinamen in die Kommandozeile. Um alle markierten Dateinamen des aktuellen Panels in die Kommandozeile zu übertragen, verwenden Sie [Strg]+[X],[T]. Die Tabelle “Tastenkombinationen auf der Kommandozeile” zeigt weitere Möglichkeiten.
Tastenkombinationen auf der Kommandozeile
|
Tastenkombination |
Funktion |
|---|---|
|
[Alt]+[H] |
Anzeige der Kommando-History |
|
[Alt]+[N] / [Alt]+[P] |
Scrollen in der Kommando-History |
|
[Alt]+[Eingabe] |
Übernahme des aktuellen Eintrags |
|
[Strg]+[X],[T] |
Übernahme der markierten Einträge oder des aktiven Eintrags aus dem aktiven Panel |
|
[Strg]+[X],[Strg]+[T] |
Übernahme der markierten Einträge oder des aktiven Eintrags aus dem inaktiven Panel |
|
[Strg]+[X],[P] |
Übernahme des absoluten Pfads des aktiven Panels |
|
[Strg]+[X],[Strg]+[P] |
Übernahme des absoluten Pfads des inaktiven Panels |
|
[Esc]+[Tab] |
Autovervollständigen für grafische Terminals (funktioniert beim zweiten Betätigen) |
Daneben dürfen Sie hier jeden normalen Shell-Befehl eingeben. Mit [Strg]+[O] schalten Sie die Panels in den Hintergrund, was sich nicht nur bei mehrzeiligen Ausgaben als äußerst hilfreich erweist. Ein Wiederholen der Tastenkombination bringt die Panels wieder auf den Bildschirm. In der Standardeinstellung zeigt Mc oberhalb des Eingabebereichs zusätzliche Tipps an.
Die Eingabezeile fängt die meisten Tastatureingaben ab, die nicht direkt zu einer Funktion gehören. Das führt mitunter dazu, dass sich dort ungewollte Zeichen ansammeln, die Mc beim Betätigen der Eingabetaste dann als Kommando interpretiert. Des Weiteren beeinflussen auf der Zeile getätigte Eingaben das Verhalten einiger Kommandos. Achten Sie deswegen darauf, die Eingabezeile sauber zu halten. Wenn sich Mc irgendwie merkwürdig verhält, löschen Sie eventuell vorhandene Zeichen aus der Eingabezeile. Hilft das nicht weiter, betätigen Sie zweimal die Tabulatortaste.
Der Bereich am unteren Fensterrand zeigt die Belegung der Funktionstasten [F1] bis [F10] an. Die zugehörigen Funktionen lassen sich entweder über die jeweiligen Tasten, mit [Alt]+[**0**] bis [Alt]+[**9**] oder per Mausklick aufrufen. Weitere Informationen zu diesem Thema fasst der Kasten “Tastencodes” zusammen.
Tastencodes
Im Mc-Handbuch taucht – meist in Kombination mit anderen Tasten – häufig der Begriff Meta Key auf. Diese Bezeichnung stammt aus den frühen Tagen der Computerwelt. Bei aktuellen Tastaturen entspricht die Meta-Taste typischerweise [Alt]. Tastenkombinationen mit der Meta-Taste lassen sich oft auch durch [Esc],[Taste] erzeugen – recht hilfreich für den Fall, dass der Fenstermanager eine Tastenkombination mit [Alt] abfängt.
Das Abfangen der Tasten tritt auch bei einigen Funktionstasten auf. Ein typisches Beispiel hierfür ist [F1] für die interne Hilfe und [F10] zum Verlassen des Dateimanagers. Betätigen Sie in diesem Fall [Esc], lassen Sie die Taste wieder los und drücken Sie die Zifferntaste mit der Nummer der gewünschten Funktionstaste. So erreichen Sie [F1] auch über [Esc],[**1**] oder [F10] via [Esc],[**0**].
Viewer und Editor
Den internen Dateibetrachter starten Sie mit [F3]. Er zeigt, je nach Typ der ausgewählten Datei, deren Inhalt oder Eigenschaften an. Bei Textdateien bietet er zusätzlich die Ansicht im Hex-Format. Die Suchfunktion ([F4]) funktioniert sowohl im Text- als auch im Hex-Modus. Die auf der Handbuchseite beschriebenen Tastenkombinationen zur schnellen Navigation erweisen sich besonders bei umfangreicheren Dateien als sehr nützlich.
Mit dem internen Texteditor lassen sich Dateien mit einer Größe von bis zu 64 MByte bearbeiten. Er verfügt über ein eigenes Menü und bietet Syntax-Highlighting für verschiedene Programmiersprachen und Textformate (Abbildung 2). Auch eigene Highlighting-Formate lassen sich bei Bedarf relativ unkompliziert erstellen und einbinden.

Abbildung 2: Der in Mc integrierte Texteditor verfügt über Syntax-Highlighting für verschiedene Programmiersprachen und Textformate.
Sowohl der Viewer als auch der Editor arbeiten Mc-typisch als Vollbildanwendungen; [Strg]+[O] zum Ein- und Ausblenden der Panels funktioniert auch hier. Beide Programme lassen sich separat mit mcview beziehungsweise mcedit starten, alternativ funktionieren auch die Aufrufe mc -v Datei und mc -e Datei.
Möchten Sie einen anderen Viewer oder Editor verwenden, deaktivieren Sie zunächst im Menü Optionen | Konfiguration die Einträge für die internen Programme. Anschließend setzen Sie die Umgebungsvariablen VIEWER beziehungweise EDITOR auf die gewünschten Programme. Um die Änderungen zu fixieren, fügen Sie diese Variablen der Datei ~/.bashrc hinzu.
Darüber hinaus bringt Mc unter Befehl | Dateien vergleichen das Tool mcdiff zum schnellen Vergleich zweier Textdateien mit.
Virtuelle Welten
Gepackte Dateien und solche auf entfernten Rechnern verwaltet Mc über eine Zwischenschicht namens Virtual File System Switch, kurz VFS. Laut Handbuch ermöglicht VFS den transparenten Zugriff unter anderem auf SSH-, FTP- und SMB-Server.





