Dienst verwalten
Cupsctl dient dazu, zur Laufzeit einige Optionen zu ändern. Rufen Sie das Kommando ohne Anweisungen auf, listet es lediglich die aktuellen Einstellungen auf (Abbildung 5). Die wichtigsten Schalter zeigt die Tabelle “Cupsctl”.
Cupsctl
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Einstellung |
aktivieren |
deaktivieren |
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Löschen fremder Druckjobs |
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Protokollieren von Fehlermeldungen |
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Druckerbenutzung über beliebige IP-Adresse |
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Drucker für andere Rechner freigeben |
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Fernadminstration |
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Beim Kommando cupsctl 'BrowseLocalProtocols="Protokoll(e)"', mit dem Sie die Protokolle für die Druckerfreigabe festlegen, geben Sie mindestens eines der Protokolle cups, dnssd, lpd oder smb an. Mehrere Einträge trennen Sie jeweils mit einem Leerzeichen. Welche der Protokolle Sie benötigen, hängt von den im lokalen Netz verwendeten Betriebssystemen und Diensten ab. Als Standard dient cups, sodass jeder damit ausgestattete Rechner im Netz den freigegebenen Drucker zu sehen bekommt. Windows-Rechner können damit allerdings nichts anfangen, für diese setzen Sie zusätzlich smb.
Fazit
Die Shell-Befehle rund um Cups erlauben es Ihnen, dieselben Arbeiten zu erledigen wie in einem grafischen Frontend. Durch die Möglichkeit, die entsprechenden Kommandos in Shell-Skripte zu integrieren, können Sie viele Arbeiten auch komfortabel automatisieren. Zudem entfällt die Notwendigkeit von ressourcenfressenden Zusatzanwendungen wie einem Webserver auf dem RasPi-Printserver, der sich dennoch auch headless betreiben lässt.
Der Autor
Harald Zisler beschäftigt sich seit rund 25 Jahren mit FreeBSD und Linux. Zu Technik- und EDV-Themen verfasst er Zeitschriftenbeiträge und Bücher. Rund um den Themenbereich Linux und Datenbanken führt er auch Kleingruppenkurse durch.







