Beliebt, billig und inzwischen ein Synonym für verkettete LED – Adafruits NeoPixel machen in zahlreichen Projekten eine gute Figur. Wir klären, woran genau das liegt.
Normale LED besitzen zwei Anschlüsse für Spannung und Masse. Entweder steuert ein Pin die Spannung (active high) oder die Masse (active low). Ein Widerstand in Serie begrenzt den Strom. Die Helligkeit steuert der Controller über PWM. Hinter klassischen RGB-LED steckt nichts anderes als drei normale LED in einem Gehäuse verpackt. Die internen LED teilen sich entweder die Spannung (common anode, active low) oder oder die Masse (common cathode, active high).
Bei mehr als einer RGB-LED steigt die Zahl der benötigten Anschlüsse linear. Methoden wie Matrixverschaltung oder Charlieplexing [1] reduzieren die benötigten Pins. Auch spezielle RGB-LED-Treiberboards helfen, aber für viele LED werden RGB-LED schnell unhandlich.
Begriffsverwirrung
Ein völlig anderes Paradigma bieten seriell ansteuerbare LED, die bekanntesten sind NeoPixel. Dabei ist das nur ein Markenname von Adafruit für WS2812B-LED, und es sind nicht die einzigen LED dieser Art auf dem Markt. Allen gemeinsam ist die Möglichkeit der Verkettung, die eingebauten Leuchtmittel (drei bei RGB, vier bei RGBW) und ein Treiber-Chip, der die Daten entgegennimmt beziehungsweise durchleitet. Für das bessere Verständnis klären die nächsten Abschnitte eine Reihe von Begriffen, die im Zusammenhang mit LED-Ketten immer wieder auftauchen.
Auf den üblichen Marktplätzen stoßen Sie zum Beispiel auf WS 5050 oder RGB 5050. Die Begriffe beziehen sich auf die Bauform, hier 5 auf 5 mm. Dabei handelt es sich um die übliche Größe, doch es geht auch kleiner, zum Beispiel WS 3535 oder WS 2020. Diese Pixel sind zwar einzeln erhältlich, aber gewöhnlich kaufen Sie Lichterk...
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