Der Raspberry Pi mit MiniDVBLinux als Videorekorder

© Alexander Stulov, 123RF

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Einen RasPi als Mediacenter, etwa mit OpenELEC oder Kodi, sieht man inzwischen häufig. Der Mini-Rechner gibt aber auch einen exzellenten digitalen Videorekorder ab.

Mit dem Video Disk Recorder VDR [1], einer freien nicht kommerziellen Software von Klaus Schmidinger, verwandeln Sie nicht nur handelsübliche PCs in einen digitalen TV-Empfänger samt einfach zu programmierendem Videorekorder, sondern inzwischen auch SBCs wie den Raspberry Pi. Dabei wartet VDR mit zahlreichen Komfortfunktionen auf: So lässt sich die Software über eine TV-Fernbedienung, einen Webbrowser oder eine Smartphone-App steuern, beherrscht Timeshift und Streaming, kann mehrere Signalquellen verwalten und vieles andere mehr.

Raspian bringt, wie die meisten Linux-Distributionen, die benötigten Pakete bereits mit. Spezialisierte VDR-Distributionen glänzen allerdings mit einfacherer Installation und umfangreichem Treiber-Support für die nötige Hardware. In diese Riege schlägt auch die von Claus Muus gepflegte MiniDVBLinux-Distribution MLD [2]. Noch einfacher als mit MLD lässt sich ein digitaler Videorekorder nicht aufsetzen, zudem bietet die Distribution einen speziell für den Betrieb auf dem RasPi ausgelegten Zweig (Abbildung 1).

Hardware

Prinzipiell können Sie VDR auf jedem Raspberry-Pi-Modell aufsetzen, auch auf den älteren. Für das Projekt empfehlen sich aufgrund der Rechenleistung jedoch Geräte aus der zweiten oder dritten RasPi-Generation. Zwar war im Testbetrieb der Leistungsvorsprung des RasPi 3 nicht spürbar, im Zweifel sollten Sie ihm jedoch dennoch den Vorzug geben: Wenn im Laufe der Zeit einige Plugins Einzug in den VDR halten, werden Sie sich über die zusätzlichen Reserven freuen.

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