Im Score Board sehen Sie, welche Herausforderungen als Nächstes anstehen. Die Anzahl der Sterne gibt an, wie schwierig es ist, die jeweilige Stufe zu bewältigen. Nach dem Absolvieren einiger Aufgaben kommen neue hinzu. Das geht immer so weiter, bis Sie bei einem Schwierigkeitsgrad von sechs Sternen ankommen.
Tendenziell sollten Sie mit den Stufen beginnen, die der OWASP-Workshop durch ein Tutorial begleitet, wie beispielsweise der Cross-Site-Scripting-Aufgabe. Neben den Challenges, die sich mit Sicherheitslücken beschäftigen, gibt es auch spezielle Tasks rund um das Coding, bei denen Sie Codefragmente identifizieren und gegebenenfalls anpassen müssen.
Sollten Sie an einer Aufgabe hängen bleiben, gibt es auf der Homepage des Juice Shops ein Online-Buch [3], das die Lösungswege beschreibt. Bei anderen Online-Ressourcen, etwa auf Youtube, sollten Sie vorsichtig sein: Dort finden sich immer wieder veraltete Anleitungen, die bei der aktuellen Version des Juice Shops nicht mehr passen.
Wenn Sie erst einmal anfangen, sich mit dem Saftladen zu beschäftigen, möchten Sie auch alle Aufgaben lösen. Bitte beachten Sie dabei, dass es sich hierbei beim Juice Shop um ein Übungsumfeld für Entwickler handelt, das einen Einsteiger schnell überfordert.
Fazit
Jeder Anwendungsentwickler sollte zumindest über Grundlagenwissen zu den verschiedenen sicherheitsrelevanten Themen verfügen, um es seinen Gegenspielern nicht gar zu leicht zu machen. Der OWASP Juice Shop bietet hier sicherlich ein gut geeignetes Übungsfeld, in dem man gefahrlos vieles ausprobieren kann. Tatsächlich macht es eine Menge Spaß, in die Rolle des Angreifers zu schlüpfen und die Sicherheitslücken im Juice Shop aufzuspüren. Die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade der Challenges erlauben es, sich nach und nach in die Themen einzuarbeiten. (tle)
Infos
- OWASP Juice Shop: https://owasp.org/www-project-juice-shop/
- OWASP Juice Shop auf Github: https://github.com/juice-shop/juice-shop
- Online-Buch zum OWASP Juice Shop : https://pwning.owasp-juice.shop






