Nur mit dem optimalen System und der richtigen Software nutzen Sie das volle Potenzial eines Mini-PC. Mit der Heft-DVD erhalten Sie nicht nur die neusten Distributionen für den RasPi und Co., sondern gleichzeitig auch die passenden Programme zu den Artikeln.
NextcloudPi: Die heimische Cloud
Die auf Raspbian 8 alias “Jessie” basierende Distribution NextcloudPi bringt bereits eine vorkonfigurierte Variante der Cloud-Software Nextcloud 11.03 mit. Damit nimmt sie Ihnen einen Großteil der Arbeit ab, die nötig wäre, um das System entsprechend einzurichten. Zusätzlich sorgen Programme wie Let’s Encrypt und Fail2Ban für die Sicherheit Ihrer Daten. Zu den weiteren Ausstattungsmerkmalen gehören Apache 2.4.25 mit aktiviertem HTTP/2 sowie PHP 7.0 und MariaDB 10. Die Grundlage stellt der Linux-Kernel in Version 4.9.13. HTTP-Anfragen leitet das Konstrukt direkt an das verschlüsselte HTTPS-Protokoll weiter. Daneben bietet das System eine DynDNS-Unterstützung sowie den kleinen, aber leistungsfähigen Nameserver Dnsmasq.
Weitere DVD-Inhalte
Das Python-Tool Ajenti 1.2.22 stellt Ihnen eine übersichtliche, webbasierte Oberfläche zur Verwaltung Ihrer Systeme zur Verfügung, die sich intuitiv bedienen lässt. Einen Webserver benötigt Ajenti nicht, da das Tool einen eigenen mitbringt.
Mit Binwalk 2.1 werfen Sie bei Bedarf einen tieferen Blick unter die Oberfläche von Firmware-Dateien. Das Tool kombiniert Funktionen aus anderen Programmen wie Strings und Hexdump, um so die Analyse zu erleichtern.
Nicht zuletzt wegen der 64-Bit-CPU im neuen RasPi sprang auch OpenSuse mit ins Boot und bietet seine vor allem in Deutschland ausgesprochen beliebte Distribution jetzt auch für den ARM-Rechner an. Auf der Heft-DVD finden Sie OpenSuse Leap 42.2 in den Varianten X11, JeOS, E20 und XFCE.
Wer sein RasPi-Mediacenter für mehr nutzen möchte, als nur um Filme anzusehen, der kommt mit dem Platzhirsch LibreELEC nicht weit. Das Open Source Media Center oder kurz OSMC 20170504 baut im Gegensatz zu LibreELEC auf Debian auf. Es ist damit genauso flexibel wie der Linux-Klassiker, lässt dabei dank Kodi aber auch den Fokus auf den Einsatz am TV nicht aus den Augen.
Genauso leicht, wie Sie das Betriebssystem des Raspberry Pi auf die Speicherkarte schreiben, sichern Sie es wieder als Image. Dabei landet allerdings auch der freie Speicherplatz in der Abbilddatei und bläht sie unnötig auf. Das Bash-Skript PiShrink lässt die Luft aus dem RasPi-Image.
Das bekannteste System für den Raspberry Pi ist mit Sicherheit Raspbian “Jessie”, aktuell in der Version 2017-04-10. Dabei handelt es sich um eine angepasste Variante von Debian GNU/Linux. Es stehen dafür etwa 35 000 Pakete aus den Debian-Paketquellen zur Installation bereit. Auf der DVD finden Sie sowohl die Vollversion als auch eine abgespeckte Lite-Variante.
Mit Tinc 1.0.31 bauen Sie im Nu eine VPN-Verbindung zwischen einem oder mehreren Rechnern auf. Das Tool ermöglicht außerdem den Aufbau verschlüsselter Mesh-Netzwerke und steht für alle gängigen Plattformen zur Verfügung.
Ubuntu Maté**16.04.2 basiert funktional auf Ubuntus Armhf-Ableger. Es kommt mit einem regulären Maté-Desktop und bringt auch den allseits bekannten Paketmanager Dpkg mit. Zum Betrieb benötigen Sie einen RasPi 2/3 und eine SD-Karte mit mindestens 8 GByte Speicherplatz.

