Nur mit dem optimalen System und der richtigen Software nutzen Sie das volle Potenzial eines Mini-PC. Mit der Heft-DVD erhalten Sie nicht nur die neuesten Distributionen für den RasPi und Co., sondern gleichzeitig auch die passenden Programme zu den Artikeln.
Multimedial: OpenELEC 6.0.3
Dank seines hardwarebeschleunigten Grafikchips gibt der Raspberry Pi selbst Videos in Full-HD ruckelfrei wieder. Darüber hinaus verfügt er über Anschlussmöglichkeiten an handelsübliche Fernseher, sowohl digital via HDMI als auch analog mittels Composite-Anschluss. Dies nutzt OpenELEC, um aus dem Mini-PC ein vollwertiges Mediacenter zu zaubern. Es spielt es Mediendateien nicht nur von lokalen oder Netzlaufwerken ab, sondern kommt auch mit Webstreams aller Art zurecht. Zu seinen weiteren Fähigkeiten zählen das Starten externer Programme sowie das Einbinden von Skripten in ein ausgeklügeltes Plugin-System. Das Projekt stellt die Distribution sowohl für den RasPi 2 mit der ARMv6-Architektur bereit als auch für den RasPi 3, der auf ARMv7 setzt. Es unterstützt bereits dessen neue Features wie WLAN und Bluetooth.
Weitere DVD-Inhalte
Das bekannteste System für den Raspberry Pi ist mit Sicherheit Raspbian “Jessie”, das aktuell in der Version 2016-05-27 vorliegt. Für die angepasste Variante von Debian GNU/Linux stehen rund 35 000 Pakete aus den Debian-Paketquellen zur Installation bereit.
Mit Picore 7.0 veröffentlichten die Entwickler der Mini-Distribution Tiny Core eine neue Version des Abkömmlings für den ARM-basierten Raspberry Pi. Mit an Bord sind unter anderem der Kernel 4.1.13, GCC 5.3.0 und BusyBox 1.24.1. Die neuen Features des RasPi 3 unterstützt die Picore noch nicht, läuft aber darauf.
Ubuntu Maté**16.04 basiert funktional auf Ubuntus Armhf-Ableger. Es kommt mit einem regulären Maté-Desktop und bringt auch den allseits bekannten Paketmanager Dpkg mit. Zum Betrieb benötigen Sie einen RasPi 2/3 und eine SD-Karte mit mindestens 8 GByte Speicherplatz.
Möchten Sie Ihr RasPi-Mediacenter für mehr nutzen, als nur um Filme anzusehen, dann kommen Sie mit dem Mediacenter-Platzhirsch OpenELEC nicht weit. Das Open Source Media Center oder kurz OSMC 20160621 basiert anders als OpenELEC direkt auf Debian und ist damit genauso flexibel wie der Linux-Klassiker.
Eine typische Raspbian-Installation transferiert mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Menge Programme auf den RasPi, die Sie nicht benötigen und die nur Platz kosten. Möchten Sie mehr als nur ein vorkonfiguriertes Standardsystem, dann greifen Sie zum Raspbian Netinstaller 0.8.1 und richten Ihr Wunschsystem direkt aus dem Netz ein. So setzen Sie ein RasPi-System auf, das nur die von Ihnen gewünschten Pakete enthält.
Mit einem DVB-T-Stick steht ein preiswerter, softwaregesteuerter ADS-B-Empfänger für die Frequenz 1090 MHz zur Verfügung; die Open-Source-Software Dump1090 1.10 eignet sich bestens dazu, ihn als Flugüberwachung mit OpenStreetMap-Unterstützung zu verwenden
Mit dem kleinen Webserver Weborf 0.13.3 bringen Sie schnell einzelne Verzeichnisse via HTTP online. Das Tool benötigt keine aufwendige Installation und ist nach dem Kompilieren sofort einsatzbereit.
Mit Rspamd 1.3.5 steht Ihnen eine leistungsfähige Spam-Abwehr zur Verfügung, die verschiedene interne und externe Filter bereitstellt. Dabei verarbeitet das Tool die Nachrichten simultan, ohne den Prozessor stark zu belasten.


