Aus Raspberry Pi Geek 05/2014

BeagleBone Black als Multimedia-Plattform (Seite 3)

root@beaglebone:~# mount /dev/mmcblk0p1 /mnt/card

Anschließend finden Sie die Datei uEnv.txt im Verzeichnis /mnt/card/. Bei den meisten Angstrom-Images befindet sich darin lediglich eine einzige Textzeile (Listing 2, erste Zeile), die Sie mithilfe eines beliebigen Texteditors um die gewünschte video-Option ergänzen (zweite Zeile).

Listing 2

 

optargs=quiet drm.debug=7
optargs=quiet drm.debug=7 video=HDMI-A-1:720x480@60

Anschließend speichern Sie die Datei ab und hängen die Partition mit dem Kommando umount /mnt/card wieder aus. Nach einem abschließenden Neustart prüfen Sie wieder mit Fbset, ob sich das Display nun im gewünschten Modus befindet.

Welcher Video-Modus sich am besten eignet, das hängt davon ab, wie sie den BeagleBone Black einsetzen möchten. Dabei sollten Sie beachten, dass viele Anzeigegeräte (insbesondere ältere HDMI-Fernseher) nur mit den niedrigen CEA-Modi zurechtkommen, wie etwa 720 x 480 Pixel.

Fazit

Das integrierte HDMI-Cape des BeagleBone Black macht den preiswerten Kleinstrechner zur idealen Multimedia-Zentrale für zu Hause. Zwar steckt der Teufel beim Konfigurieren des HDMI-Framer-Chips im Detail, wie wir gesehen haben, doch lassen sich Probleme mit dem richtigen Hintergrundwissen schnell beseitigen. 

Der Autor

Andrew Henderson ist Doktorand der Elektro- und Informationstechnik an der Syracuse University im US-Bundesstaat New York. Er entwickelt seit über 15 Jahren Linux-Software für den Desktop und für eingebettete Systeme.

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