Cotton Candy
Weit vom Entwicklerboard liegt der Cotton Candy (Abbildung 7) entfernt. Der Hersteller beschreibt sein Produkt als “Any Screen Microcomputer” [8] und gibt so die Marschrichtung vor: Der Cotton Candy erreicht im geschlossenen Gehäuse den Käufer und soll sich unterwegs mit jedem Bildschirm problemlos verbinden lassen. Eine A9-Cortex-CPU mit zwei Kernen zu je 1,2 GHz treibt den Stick an, 1 GByte RAM genügt für die meisten Anwendungen. Das Gerät lässt sich um eine Micro-SD-Karte erweitern und bringt einen HDMI-Anschluss mit. Es kommt mit der Leistung aus, die ein USB-Anschluss bereitstellt, beispielsweise der eines USB-Hubs am Monitor. Der ebenso schicke wie handliche Stick eignet sich damit für den Einsatz als mobiler Mini-PC.
Cotton Candy
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CPU |
Cortex-A9 Dualcore, 1,2 GHz |
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RAM |
1 GByte DDR3 |
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Anschlüsse |
USB (für die Stromzufuhr), Micro-USB (OTG) HDMI, Micro-SD |
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Funk-Technologie |
WLAN, Bluetooth |
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Abmessungen |
80 x 25 x 10 Millimeter |
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Preis (ca.) |
155 Euro |
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Bezugsquelle |
C-Stick (Norwegen), http://store.cstick.com |
Trim Slice Pro
Compulab offeriert in Form des Trim Slice Pro [9] einen Minicomputer, der wie der Cotton Candy ein Überall-Computer sein soll und sich dabei mit insgesamt 3 Watt Stromaufnahme zufriedengibt. Die Hardware hebt sich nicht maßgeblich von jener der Konkurrenz ab: Das System basiert auf einer Nvidia-Tegra-2-CPU (Cortex-A9) mit 1 GHz Taktrate und verfügt über 1 GByte RAM. Neben USB- und Micro-USB-Anschlüssen gibt es S/PDIF, Gigabit-Ethernet, WLAN und einen Slot für SD-Karten. Ein RS232-Anschluss entsteht per Adapter, die Video-Ausgabe erfolgt via HDMI und DVI-D.
Als Besonderheit liefert der Hersteller das Gerät mit einer 32 GByte großen SSD aus, die sich sauber in das Gehäuse integriert. Entsprechend stolz fällt der Preis aus: Nicht weniger als 460 Euro will der französische Distributor IPC4U für das Gerät haben. Wo der Vorteil von einer echten SSD gegenüber einer gleich großen Micro-SD-Karte liegt, verrät er jedoch nicht.
Trim Slice Pro
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CPU |
Nvidia Tegra 2 (Cortex-A9), 1 GHz |
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RAM |
1 GByte DDR3 |
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Anschlüsse |
Strom, Micro-USB (OTG), HDMI, DVI-D, SD, 3 USB, RJ45, RS232, WLAN-Antenne, 3,5-Millimeter-Klinkenstecker, SATA (intern) |
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Funk-Technologie |
WLAN, Bluetooth |
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Abmessungen |
130 x 95 x 15 Millimeter |
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Preis (ca.) |
ab rund 460 Euro |
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Bezugsquelle |
IPC4U (Frankreich), http://www.ipc4u.fr |
Ausblick
Die hier vorgestellte Auswahl stellt nur einen winzigen Bruchteil des Marktes dar, bildet ihn aber beispielhaft ab. Wer ungefähr 500 Euro anlegt, bekommt ein echtes Entwicklerkit, das aus einem Evaluationsboard im PC-Hauptplatinen-Format mit schier unendlich vielen Schnittstellen, I/O-Pins und Steckern besteht. Darauf thront dann eine handliche CPU-Platine, von der es meist mehrere Modelle gibt. Gewöhnlich liegen dem Kit noch diverse Kabel und ein kleiner Touchscreen bei, außerdem eine DVD mit Betriebssystemen und viel Entwicklersoftware.
Die günstigeren Boards der 200-Euro-Klasse lassen sich übrigens bei Spezialmessen, wie etwa der Embedded World in Nürnberg, oft als Schnäppchen “schießen”. Fast immer findet sich ein Aussteller, der dem interessierten Besucher im Tausch gegen eine Visitenkarte und 10 oder 20 Euro Schutzgebühr ein solches System in die Hand drückt.
Infos
- RasPi bei SPON: Konrad Lischka, “Mini-Rechner Raspberry Pi: So basteln Sie einen Smart-TV für 60 Euro”: http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/raspbmc-dieser-multimediaplayer-kostet-60-euro-a-893773.html
- pcDuino: http://www.pcduino.com
- Pandaboard ES: http://pandaboard.org/content/pandaboard-es
- Beagleboard xM: http://beagleboard.org/hardware-xM
- Cubieboard: http://cubieboard.org
- Cubox: http://solid-run.com
- Toradex Colibri T20: http://www.toradex.com/products/colibri-arm-computer-modules/colibri-t20
- Cotton Candy: http://www.fxitech.com
- Trim Slice Pro: http://trimslice.com/web/







