Odroid-HC1 von Hardkernel im Test

© Galyna Andrushko, 123RF

Auf Wolke 1

Mit einem schnellen Netzwerkanschluss und einer SATA-Schnittstelle dient sich der Odroid HC1 als NAS-Alternative an – allerdings nicht für jedermann.

Im Haushalt des Autors erledigt ein Raspberry Pi 3 so gut wie alle Aufgaben eines Heimservers mit Bravour. Es gibt aber einen Anwendungsfall, an dem er scheitert: Selbst mit einem Adapter für Gigabit-Ethernet erzielt er maximal eine Transferrate von 20 MByte/s. Für das Synchronisieren des Home-Laufwerks und selbst für Backups alltäglicher Datenmengen genügt das locker. Solche Aufgaben laufen zudem im Hintergrund und sind nicht zeitkritisch.

Doch schon ein eher kurzer Ausflug mit der Digitalkamera produziert schnell 1 GByte an Dateien auf der Speicherkarte – und diese Dateien auf dem RasPi zu sichern dauert dann fast eine Minute. Das resultierende Verzeichnis auf dem Server per Bildbetrachter durchzublättern fühlt sich ebenfalls recht zäh an. Da kommt der Wunsch nach mehr Durchsatz auf. Hier springt die Alternative Odroid HC1 in die Bresche.

Von gestern

Die Hardware des HC1 basiert auf dem zwei Jahre alten XU4 desselben Herstellers. Mit dem Redesign haben sich aber ein paar Dinge geändert: So gibt es jetzt einen SATA-Anschluss (Abbildung 1), dafür hat Hardkernel den problematischen internen USB-3-Hub abgeschafft. Statt mit einem Lüfter verkauft die Firma das System gleich mit einem massiven Alugehäuse, das als passiver Heatspreader sowie als Träger für eine 2,5-Zoll-Festplatte dient (Abbildung 2).

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    Ein EEPROM dient dazu, Daten auch nach Abschalten der Energiezufuhr zu speichern, etwa als Kanalspeicher in Autoradios. Wir zeigen, wie Sie einen solchen Speicher beschreiben und wieder auslesen.

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