Die Konfiguration eines flotten Selbstbau-NAS auf Basis des HC1 setzt allerdings Routine beim Umgang mit der Kommandozeile voraus. Bis auf einige Details funktionieren zwar auch hier die meisten Anleitungen und Kochrezepte für den RasPi, aber eben diese Kleinigkeiten erweisen sich als Knackpunkt: Wer sich bei Problemfällen nicht auf der Kommandozeile zu helfen weiß, sollte den HC1 lieber meiden.
Zu guter Letzt bleibt die Frage, wie lange der Hersteller die Images für das Betriebssystem weiter pflegt. Dabei geht es nicht alleine um Sicherheitsaktualisierungen, sondern um funktionale Updates, wie etwa eine neue Python-Version. Eine solche landet unvermeidlich früher oder später in einem Nachfolger des aktuellen Debian-Releases, aber nicht notwendigerweise in einem Image, das den HC1 unterstützt. Spätestens dann blicken dessen Besitzer vermutlich neidvoll auf Raspbian.
Der Autor
Bernhard Bablok arbeitet als SAP-HR-Entwickler bei der Allianz Technology SE. Hört er nicht Musik oder ist mit dem Rad beziehungsweise zu Fuß unterwegs, dann beschäftigt er sich mit Themen rund um Linux, Programmierung und Kleincomputer. Sie erreichen ihn unter mailto:[email protected].
Infos
- Armbian-Homepage: http://www.armbian.com
- Ankündigung HC1 und MC1: https://magazine.odroid.com/article/odroid-hc1-and-odroid-mc1/





