Der Raspberry Pi Imager 2.0 bringt eine moderne Oberfläche, cloud-init und Raspberry Pi Connect. Installation, Konfiguration und Headless-Betrieb lassen sich jetzt übersichtlicher umsetzen.
Mit Raspberry Pi Imager 2.0 veröffentlicht die Raspberry Pi Foundation die bisher umfassendste Überarbeitung ihres offiziellen Werkzeugs zur Betriebssysteminstallation. Die Anwendung gilt seit Jahren als wichtigste Einstiegshilfe für Anwenderinnen und Anwender, die einen Raspberry Pi erstmals in Betrieb nehmen möchten. Version 2.0 räumt mit gewachsenen Strukturen auf, führt einen modernen Einrichtungsassistenten ein, integriert Raspberry Pi Connect und verbessert die Barrierefreiheit deutlich.
Die frühere Version des Imagers [1] entwickelte sich über mehrere Jahre hinweg kontinuierlich weiter. Die Projektverantwortlichen fügten nach und nach Funktionen hinzu und erweiterten die Möglichkeiten der individuellen Konfiguration. Parallel dazu gewann der Imager an Popularität und etablierte sich als zentrales Werkzeug für unterschiedliche Einsatzszenarien. Doch damit stieg auch die Komplexität der Oberfläche.
Mit Version 2.0 [2] entschied sich das Entwicklerteam für einen klaren Schnitt. Die Anwendung erhielt ein vollständig neues Bedienkonzept, das sich stärker an modernen Setup-Prozessen orientiert (Abbildung 1). Im Zentrum steht ein Assistent, der Sie durch sämtliche relevanten Schritte führt und jede Phase des Einrichtungsprozesses strukturiert präsentiert. Die neue Oberfläche transportiert diese Idee konsequent: Großzügig dimensionierte Fenster, eindeutige Beschreibungen und klare visuelle Hierarchien schaffen Orientierung.

Abbildung 1: Der Raspberry Pi Imager in der Version 2.0 unterstützt weiterhin alle Generationen des Single-Board-Computers.
Der frühere Ansatz, zentral...
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