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LED-Name |
Signal |
Bedeutung |
|---|---|---|
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Power |
aus |
Gateway nicht aktiv |
|
Power |
blinkt (grün) |
Initialisierung |
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Power |
an (grün) |
System funktioniert fehlerfrei |
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Power |
blinkt (rot) |
Behebbarer Fehler |
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Power |
an (rot) |
Schwerer Fehler/Defekt im Gateway |
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Term |
an (grün) |
Bus-Terminierung aktiv |
|
Term |
aus |
Bus-Terminierung inaktiv |
|
Traffic |
blinkt (grün) |
DMX-Daten aktiv (Master- und Slave-Modus) |
|
Traffic |
an (rot) |
DMX-Daten inaktiv (Slave-Modus) |
Über einen achtpoligen Stecker auf der Vorderseite des Moduls stellen Sie eine Verbindung zum DMX-Bus her. Die Belegung des Steckers zeigt die Tabelle “Pin-Belegung”. Sie finden sie – ebenso wie die Anschlussbelegung für den dreipoligen XLR-Stecker – auch noch einmal auf der Seite des Moduls. Wenn Sie weitere Informationen zum RevPi-DMX-Modul benötigen, werfen Sie am besten einen Blick in das Anwenderhandbuch [3].
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Pin Modul |
Funktion |
Pin am XLR-Stecker |
|---|---|---|
|
1 |
keine |
– |
|
2 |
keine |
– |
|
3 |
keine |
– |
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4 |
Masse (Abschirmung) |
1 |
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5 |
DMX + |
3 |
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6 |
DMX – |
2 |
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7 |
keine |
– |
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8 |
keine |
– |
Konfiguration und Test
Das DMX-Modul lässt sich auf zwei Arten konfigurieren: Entweder Sie verwenden die Schalter auf der Vorderseite des Moduls oder Sie setzen die entsprechenden Werte per Software. Wir zeigen hier, wie Sie das Modul per Software konfigurieren. Dazu melden Sie sich zunächst beim RevPi Core an (Abbildung 2). Der Benutzer lautet admin, das dazugehörige Passwort findet sich auf der rechten Gehäuseseite des Geräts.
Nach dem erfolgreichen Login starten Sie die App PiCtory (Abbildung 3). Fügen Sie nun den RevPi Core und das DMX-Modul per Drag & Drop der aktuellen Konfiguration hinzu. Das DMX-Modul wird über 2 Bytes konfiguriert. Eine Übersicht der möglichen Parameter finden Sie in der Tabelle “Konfigurationsbits”. Die Adress- respektive Kanaleinstellungen unterscheiden Sie je nach Modus (Senden/Empfangen) leicht. Ziehen Sie hier bei Bedarf das Handbuch [3] zurate.
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Byte |
Bit |
Funktion |
|---|---|---|
|
0 |
0 |
Adresse/Kanal Bit 0 |
|
0 |
1 |
Adresse/Kanal Bit 1 |
|
0 |
2 |
Adresse/Kanal Bit 2 |
|
0 |
3 |
Adresse/Kanal Bit 3 |
|
0 |
4 |
Adresse/Kanal Bit 4 |
|
0 |
5 |
Adresse/Kanal Bit 5 |
|
0 |
6 |
Adresse/Kanal Bit 6 |
|
0 |
7 |
Adresse/Kanal Bit 7 |
|
1 |
0 |
Adresse/Kanal Bit 8 |
|
1 |
1 |
Adresse/Kanal Bit 9 |
|
1 |
2 |
nicht verwendet |
|
1 |
3 |
nicht verwendet |
|
1 |
4 |
nicht verwendet |
|
1 |
5 |
Abbruchverhalten (0 = Daten halten, 1 = Daten löschen) |
|
1 |
6 |
Modus (0 = Sender, 1 = Empfänger) |
|
1 |
7 |
Terminierung (0 = inaktiv, 1 = aktiv) |
Für unseren Versuchsaufbau setzen Sie im Value Editor das erste Konfigurationsbyte (Config_1) auf 0x10 und das zweite (Config_2) auf 0x80. Um aus Programmen auf die einzelnen Bytes des DMX-Moduls zugreifen zu können, müssen diese durch Setzen eines Häkchens in der Spalte Export bekannt gemacht werden. Für den Testaufbau benötigen Sie die ersten 16 Byte (DMXOut_1 bis DMXOut_16).
Abbildung 4 zeigt die komplette Konfiguration des RevPi Core samt DMX-Modul. Damit die Einstellungen auch nach einem Neustart des RevPi Core aktiv bleiben, speichern Sie die Konfiguration über das Menü File | Save as Start-Config. Starten Sie nun den RevPi Core einmal komplett neu, um zu überprüfen, ob die Einstellungen alle gegriffen haben.
Nach dem Reboot verbinden Sie sich per SSH auf die Konsole des RevPi Core. Unter Linux verwenden Sie dazu das Kommandozeilenwerkzeug ssh, Windows-Anwender installieren PuTTY [4]. Der Benutzername für die Anmeldung lautet pi, das Passwort ist dasselbe wie beim Login über den Browser.
Für einen kleinen Test des Aufbaus ist das Programm piTest geeignet, mit dem Sie schreibend und lesend auf alle Schnittstellen des RevPi Core zugreifen können. Starten Sie das Tool ohne Parameter, liefert es eine Auflistung aller Möglichkeiten. Listing 1 zieht die notwendigen Befehle, um die erste DMX-Lampe rot und die zweite grün leuchten zu lassen.
Listing 1
Test der DMX-Lampen
$ piTest -w DMXOut_1,255 Write value 255 dez (=ff hex) to offset 525. $ piTest -w DMXOut_9,255 Write value 255 dez (=ff hex) to offset 533. $ piTest -w DMXOut_2,255 Write value 255 dez (=ff hex) to offset 526. $ piTest -w DMXOut_11,255 Write value 255 dez (=ff hex) to offset 535.
Die ersten beiden Kommandos drehen den Master-Dimmer der beiden Lampen komplett auf, die beiden folgenden erledigen dasselbe für die Farben. Zwar lassen sich Werte zwischen 0 und 255 in die Kanäle schreiben, die Intensität der Leuchten ändert sich aber nur alle 16 Werte. Das ist nicht generell bei DMX so, sondern nur bei diesen günstigen Lampen.
Das Programm piTest gibt jedes Mal den Offset im Prozessabbild des RevPi Core mit aus. Das Prozessabbild repräsentiert alle Schnittstellen des Geräts. Sie können auch über den Offset auf die DMX-Adressen zugreifen. Listing 2 verwendet diese Möglichkeit, um die Lampen wieder auszuschalten. Prinzipiell könnte man mit ein wenig Shell-Skript-Magie die Lampen automatisch ansteuern. Da Shell-Programmierung aber nicht jedermanns Sache ist, sehen wir uns im nächsten Abschnitt an, wie man die DMX-Lampen mit einem Python-Skript ansteuert.
Listing 2
Lampen abschalten
$ piTest -w 525,1,0 Write value 0 hex (=0 dez) to offset 525. $ piTest -w 526,1,0 Write value 0 hex (=0 dez) to offset 526. $ piTest -w 533,1,0 Write value 0 hex (=0 dez) to offset 533. $ piTest -w 535,1,0 Write value 0 hex (=0 dez) to offset 535.
Programm
Das Python-Skript (Listing 3) lädt zunächst alle notwendigen Bibliotheken. Im folgenden Block legt es einige Variablen und Konstanten für den Offset an. Wie wir im vorigen Abschnitt gesehen haben, kann man sowohl über den Klartextnamen als auch über den Offset auf Werte des RevPi Core zugreifen.







