Aus Raspberry Pi Geek 06/2021

Spiele zocken auf der Lakka-Konsole (Seite 3)

Ältere Spiele wie “Formula 1” (Abbildung 4), “Sonic the Hedgehog” (Abbildung 5) oder “The Legend of Zelda” (Abbildung 6) wirken vor allem auf größeren Monitoren recht pixelig, sie wurden ursprünglich für die Darstellung auf einem Fernseher programmiert. Dieser Umstand lässt sich mildern, indem Sie im Kontextmenü des entsprechenden Spiels auf Shader | Shader-Voreinstellung laden wechseln und sich einen Shader aussuchen. So glättet xsoft/4xsoft beispielsweise die Pixel, andere Shader lassen das Spiel schärfer aussehen.

Abbildung 4: Das Arcade-Game "Formula 1" sieht ziemlich pixelig aus. Testen Sie die unterschiedlichen Shader, um die Darstellung auf einem großen Monitor zu optimieren.

Abbildung 4: Das Arcade-Game “Formula 1” sieht ziemlich pixelig aus. Testen Sie die unterschiedlichen Shader, um die Darstellung auf einem großen Monitor zu optimieren.

Abbildung 5: Wer in den 1990-ern ein Teenager war, kennt "Sonic the Hedgehog" bestens. Mit Lakka lässt sich das Spiel auf dem Raspberry Pi ausführen.

Abbildung 5: Wer in den 1990-ern ein Teenager war, kennt “Sonic the Hedgehog” bestens. Mit Lakka lässt sich das Spiel auf dem Raspberry Pi ausführen.

Abbildung 6: Die allererste Ausgabe von Zelda, "The Legend of Zelda", hat eine ziemlich bescheidene Auflösung. Auch hier helfen Shader, die Darstellung zu verbessern.

Abbildung 6: Die allererste Ausgabe von Zelda, “The Legend of Zelda”, hat eine ziemlich bescheidene Auflösung. Auch hier helfen Shader, die Darstellung zu verbessern.

Fazit

Lakka lässt sich größtenteils über die grafische Oberfläche bedienen, sodass die Bedienung intuitiv gelingt. Außerdem steht es bereits nach dem ersten Booten zum Einsatz bereit, was nicht auf viele selbst gebaute Konsolen zutrifft. Die Tatsache, dass sich Spielstände abspeichern lassen, macht Lakka umso begehrenswerter. Außerdem bleibt der Spielspaß durch Features wie Shader länger erhalten. Vor allem mit den erweiterten Einstellungen lässt sich aus Lakka noch mehr herausholen, was allerdings kein Muss ist. Alles in allem lohnt sich die Distribution für Retrospieler, die ohne Basteln gleich loslegen möchten. (cla/jlu)

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