Aus Raspberry Pi Geek 12/2018

GL-AR300M-ext als Dokumentenserver für Vorträge (Seite 3)

Keiner möchte gerne IP-Nummern eingeben. Hier hilft die Host-Datei, der Vorläufer des DNS. Dazu rufen Sie den Editor Nano auf dem RasPi auf und fügen die Zeilen aus Listing 5 in die Textdatei ein, in der Regel unterhalb des Ausdrucks 127.0.0.1 localhost, mit dem die Datei üblicherweise vorbelegt ist.

Listing 5

 

192.168.8.1 ntw
192.168.8.1 ntw.ntw

Die Zeile 2 ist ein Ausweg speziell für Handys. Dort interpretiert der Browser Ausdrücke ohne Punkt als Suchanfragen, die Eingabe von ntw.ntw leitet er aber an den Router weiter, der sie in die IP-Adresse 192.168.8.1 übersetzt.

Fazit

Für Vorträge oder Präsentationen ist es eine nette Dreingabe, wenn die Zuhörer exklusiven Zugriff auf begleitende Informationen über ein lokales WLAN haben. Wenige Einstellungen genügen, um aus dem Mini-Router GL-inet einen Server für Dokumente zu machen.

Dank seiner offenen Struktur verwandelt sich das kleine NAS, das Sie sonst über Samba ansprechen, in einen webbasierten Dateiserver, der den Inhalt eines USB-Sticks veröffentlicht. Ein RasPi wäre zwar zu viel mehr in der Lage, würde aber mehr Arbeit erfordern. 

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