Listing 7
username=Benutzer password=Passwort
Danach ergänzen Sie die /etc/fstab mit einer entsprechenden Zeile (Listing 8). Den Mount-Punkt und die Namen der Freigabe sowie des Raspbian-Systems müssen Sie dabei an die lokale Installation anpassen. Mit sudo mount -a binden Sie die Freigabe dann ohne einen Neustart ins System ein.
Listing 8
//raspberrypi/usb-disk /home/Benutzer/raspi cifs credentials=/home/Benutzer/.smbcredentials,uid=1000,gid=1000,file_mode=0660,dir_mode=0770 0 0
Fazit
Trotz seiner konstruktionsbedingten Grenzen insbesondere beim Netzwerkzugriff darf man Raspberry Pi als Mini-Server nicht unterschätzen: In Kombination mit einer ausgemusterten Festplatte und einem ATA/SATA-zu-USB-Dock ergänzt er Ihr Netzwerk um einen vollwertigen kleinen Fileserver. Liegen Festplatte und RasPi bereits in der Bastelkiste, halten sich die Kosten dabei in engen Grenzen.
Um den Stromverbrauch zu minimieren, verbauen Sie statt einer großen Desktop-Festplatte eine sparsamere 2,5-Zoll-Harddisk aus einem Notebook. Oder Sie verzichten auf etwas Speicherplatz und setzen stattdessen auf einen USB-Stick als Laufwerk. Der bietet zudem den Vorteil, dass er wie der Raspberry Pi selbst komplett lautlos arbeitet, sodass der Mini-Server dann auch im Wohnzimmer stehen darf.
Glossar
- Einhängepunkt
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Ein Einhängepunkt (englisch Mountpoint) ist ein Verzeichnis, über das Sie auf eine Partition zugreifen. Legen Sie zum Beispiel im Home-Verzeichnis einen Ordner an, dann können Sie diesen als Einhängepunkt benutzen, um darüber den eingebundenen USB-Stick zu durchsuchen.
- Sticky Bit
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Das Sticky Bit verhindert, dass ein Benutzer das Verzeichnis und die darin gesicherten Daten (versehentlich) löscht: Nur Root und der Besitzer dürfen Daten löschen [2]. Die Schreib-/Leserechte bleiben vom Sticky Bit unberührt.
Infos




