Die beiden Aufrufe von Serial.read() dienen dazu, den Eingangspuffer der seriellen Schnittstelle zu leeren. Unterlassen Sie das, erkennt setupmenu() eine Eingabe, wo gar keine war.
Daten einlesen
Bei setupmenu() (Zeile 46) handelt es sich um die wichtigste Funktion des Programms: Sie liest die SSID und das Passwort ein und speichert beide mithilfe von writePROM() dauerhaft. Als einzige neue Funktion kommt hier trim() zum Einsatz. Es entfernt Leerzeichen am Anfang und Ende von Zeichenketten. Alle anderen Programmabläufe kamen in der ein oder anderen Weise in dieser Reihe schon zum Einsatz.
Nun geht es ans Testen des Programms: Am einfachsten gelingt das mit dem seriellen Monitor der IDE, den Sie vielleicht schon bei einem der letzten Teile dieser Reihe benutzt haben. Alternativ testen Sie das Programm mit einem einfachen seriellen Terminal. Diese Tools kommen heute fast nicht mehr zum Einsatz, stehen aber für fast jedes Betriebssystem bereit. Abbildung 3 zeigt, welche Parameter Sie für die Schnittstelle benötigen, damit eine Kommunikation zustande kommt. Abbildung 4 zeigt die Ausgaben des laufenden Programms, die eingegebenen Werte sind verschleiert.
Fazit
Mit der hier dargestellten Möglichkeit, Parameter im EEPROM des ESP8266 zu speichern, kommen wir einem professionellen Einsatz des ESP8266 wieder ein ganzes Stück näher. Das sehr einfach aufgebaute Programm ließe sich an vielen Stellen erweitern. Es gibt aber zumindest einen guten Einblick in die Funktionsweise des EEPROMs und einer einfachen Terminalanwendung.
Der Autor
In der Ära der Magnetkern-Ringspeicher und Hebdrehwähler geboren, entwickelte Martin Mohr schon früh eine Vorliebe für alles, was blinkt. Der gelernte Elektroniker und studierte Informatiker entwickelte vor allem Java-Applikationen. Mit dem Raspberry Pi erwachte die alte Liebe zur Elektronik wieder.







