Listing 3
A=1 B="a bc" C=$(Sub-Shell) D=`Sub-Shell`
Der Einsatz einer Sub-Shell zum Belegen einer Variablen findet sich in der Literatur oft als “Kommandosubstitution”. Sie kommt etwa in For-Schleifen zum Einsatz. Die Variablensubstitution wertet dagegen den Inhalt einer Variablen aus und reagiert entsprechend. In der Tabelle “Variablensubstitution” finden Sie einige wichtige Möglichkeiten.
Variablensubstitution
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Eingabe |
Aktion |
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Standardwert zuweisen, falls Variable leer |
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Resultat von |
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Wenn |
Die Eingabe von Daten erledigen Sie mittels der Positionsparameter beim Aufruf. Alle Shell-Interpreter erlauben, zumindest neun Werte zu verwenden. Mittels des Shift-Kommandos erweitern Sie den Umfang nach Ihren Vorstellungen.
Speziell die Bash benötigt dieses Kommando aber nicht. Positionsparameter sprechen Sie auch für Werte größer als 9 in der Form ${Position} an. Möchten Sie alle Positionsparameter zusammengefügt auf einmal verwenden, greifen Sie auf den Inhalt der Variable $@ zu.
Interaktive Abfragen
Mit dem Befehl read gestalten Sie einfache Dialoge auf der Shell – so belegen Sie etwa Variablen. Einige gebräuchliche Optionen finden Sie in der Tabelle “Read-Optionen”. Durch Umleiten der Standardeingabe oder den Einsatz weiterer Eingabekanäle lesen Sie sogar den Inhalt einer Datei zeilenweise in der Form read VariableDatei ein.
Read-Optionen
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Option |
Aktion |
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Editieren ermöglichen, zusammen mit |
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Zu editierende Zeichenkette, benötigt |
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Zeichen für Eingabeaufforderung setzen |
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Keine Ausgabe der eingegebenen Zeichen |
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Feldbegrenzer für Zeilenende |
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Maximale Länge der Zeichenkette |
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Maximale Länge der Zeichenkette, wertet Delimiter nicht aus |
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Zeitablauf für die Eingabe, Teileingaben erscheinen auf der Standardausgabe |
Die einfachste Form der Anwendung lautet kurz und knapp read Variable. Dabei blinkt der Prompt im Terminal. Listing 4 zeigt, wie Sie die Optionen aus der Tabelle “Read-Optionen” in der Praxis einsetzen, etwa um eine Eingabeaufforderung zu verwenden (Zeile 1), die geschützte Eingabe von Passwörtern zu ermöglichen (Zeile 2) oder den Wert einer Variablen zu editieren (Zeile 3). Die maximale Länge einer Zeichenkette nutzen Sie etwa für Menüs. In diesem Fall brauchen Anwender nicht die Eingabetaste zu bemühen, das Skript schließt die Eingabe automatisch ab (Listing 4, Zeile 4).
Listing 4
read -p "Bitte Text eingeben: " Variable read -s -p "Kennwort eingeben: " Variable read -ei $Variable -p "Text" Variable read -n1 -p "Funktion auswählen: " Variable
Das Skript aus Listing 5 zeigt ein solches einfaches Menü. Geben Sie diesem die entsprechenden Rechte, und rufen Sie es abweichend von der bisher gezeigten Weise in der folgenden Form auf: bash 4.sh. Nutzen Sie einen anderen Interpreter, erhalten Sie bezüglich der erweiterten Optionen von read eine Fehlermeldung. Das Ergebnis sieht noch nicht so überzeugend aus, Schleifen und weitere Anweisungen könnten an dieser Stelle zum Abfangen von Fehlern dienen.
Listing 5
#!/bin/sh echo "(1) Erster Punkt" echo "(2) Zweiter Punkt" echo "(3) Dritter Punkt" read -s -n1 FUNK echo "Ausgewählte Funktion: $FUNK"
Beim Skript aus Listing 6 geben Sie zunächst einen Vornamen ein. Der Code gibt dann diese Eingabe wieder aus und fordert Sie auf, einen Nachnamen hinzuzufügen. Achten Sie auch bei diesem Skript auf die gezielte Angabe des korrekten Interpreters.
Listing 6
#!/bin/bash read -p "Vorname eingeben: " NAME echo "----------------------------------" read -ei $NAME -p "Bitte Nachnamen hinzufügen: " NAME echo "----------------------------------" echo $NAME
Daten aus Sub-Shells
Vielfach sehen Sie den Befehl cat im Einsatz beim Einlesen von Textdateien. Richtig eingesetzt, belegen Sie mit dem Inhalt eine Variable:





