Nur mit dem optimalen System und der richtigen Software nutzen Sie das volle Potenzial Ihres Raspberry Pi. Mit der Heft-DVD erhalten Sie nicht nur die neusten Distributionen, sondern gleichzeitig auch die passenden Programme zu den Artikeln im Heft.
Mehr als Multimedia
Möchten Sie auf Ihrem RasPi-Mediacenter mehr als nur Filme ansehen, kommen Sie mit OpenELEC nicht weit. Das auf Debian basierende OSMC 20150628 lässt den Fokus auf den Einsatz am TV nicht aus den Augen, gibt sich dabei aber genauso flexibel wie Debian. Damit eignet sich das System auch als kleiner Datei- oder Druckserver oder für fast jedes andere Projekt, das Sie mit dem Raspberry Pi verwirklichen möchten. Das macht OSMC als Mediacenter jedoch nicht komplizierter als OpenELEC – viele Details löst es sogar besser als der Mediacenter-Platzhirsch. Wie auch OpenELEC verwendet OSMC das Mediacenter Kodi, ehemals XBMC, zum verwalten multimedialer Inhalte beinahe jeglicher Art. Über den integrierten Paketmanager Dpkg respektive Apt installieren Sie nach Belieben sämtliche für Debian verfügbaren Pakete nach.
Weitere DVD-Inhalte
Bei RISC OS 2015-02-17 RC14 handelt es sich um ein schlankes und schnelles Multitasking-Betriebssystem speziell für Rechner mit ARM-Prozessoren. Der Kern des Betriebssystems hat nur einen minimalen Footprint, da eine Vielzahl austauschbarer Module für das Dateisystem, den Festplattenzugriff, die grafische Oberfläche und Ähnliches verantwortlich zeichnen. -> S. 8
Das bekannteste System für den Raspberry Pi ist mit Sicherheit Raspbian 2015-05-05. Dabei handelt es sich um eine angepasste Variante von Debian GNU/Linux. Dank seiner enormen Verbreitung stehen dem Nutzer etwa 35 000 Pakete aus den Debian-Paketquellen zur Installation bereit.
Ubuntu Maté**15.04 basiert funktional auf Ubuntus armhf-Ableger. Es kommt mit einem regulären Maté-Desktop und bringt auch den allseits bekannten Paketmanager Dpkg mit. Zum Betrieb benötigen Sie einen Raspberry Pi 2 und eine SD-Karte mit mindestens 4 GByte Speicherplatz.
Die Distribution OpenELEC 5.0.8 verwandelt Ihren RasPi in ein vollwertiges Mediacenter. Dazu führt sie nach dem Booten Kodi aus. Kodi – so heißt das frühere XBMC inzwischen – bietet für Videos und Musik eine große Palette an Möglichkeiten. So spielt es Mediendateien nicht nur von lokalen oder Netzlaufwerken ab, sondern kommt auch mit Webstreams aller Art zurande.
Bei Pidora 2014 R3 handelt es sich um eine an den Raspberry Pi angepasste Version von Fedora, Red Hats Community-Variante. Die anfänglichen Kinderkrankheiten bekamen die Entwickler in den Griff, für ältere RasPi-Modelle mit 256 MByte RAM erweist sich Pidora allerdings nach wie vor als ungeeignet.
Minecraft fasziniert weltweit Millionen von Spielern. Völlig neue Perspektiven und ein anderes Spielgefühl ergeben sich aus einer Server-Partie mit Freunden und Bekannten. Den dafür nötigen Minecraft-Server 1.8.7finden Sie zusammen mit der freien Implementation Cuberite auf der DVD. -> S. 16
Lesspipe**1.82 erweitert das bekannte Kommando Less um diverse Zusatzfunktionen. So ist es damit möglich, beispielsweise auch Bzip2- oder Gzip-komprimierte Dateien auszugeben. Dasselbe gilt auch für andere Dateitypen, wie Tar, RPM, Nroff, MS-Word und viele mehr. -> S. 6
Bei Luksus 1.6 handelt es sich um ein Terminalprogramm, mit dessen Hilfe Sie Dateien, Festplatten oder USB-Sticks verschlüsseln. Es verwendet dafür ins System integrierte Verschlüsselungsmethoden, dient aber auch als Frontend für externe Helfer wie Truecrypt oder GnuPG. -> S. 6


