Nur mit dem optimalen System und der richtigen Software nutzen Sie das volle Potenzial eines Mini-PC. Mit der Heft-DVD erhalten Sie nicht nur die neusten Distributionen für den RasPi und Co., sondern gleichzeitig auch die passenden Programme zu den Artikeln.
FullPageOS – Kiosksystem für den RasPi
Egal, ob Geldautomaten, Informationsterminals oder Fahrkartenautomaten: Öffentlich zugängliche Computer brauchen eine ordentliche Absicherung. Dazu müssten Sie bei einer gängigen Linux-Distribution an zahlreichen Stellschräubchen drehen. Die generische Bezeichnung solcher öffentlichen Terminals lautet “Kiosksysteme” – ein solches bietet die Distribution FullPageOS. Es macht aus einem Raspberry Pi ein abgeschottetes Internet-Terminal, mit dem sich nur vordefinierte Webseiten öffnen lassen. Das System startet nach dem Booten den Chromium-Browser im bildschirmfüllenden Modus und einer vordefinierten Webseite. Zugriff aufs System oder andere Anwendungen erlaubt die Distribution über das Display nicht.
Weitere DVD-Inhalte
Bei RISC OS 2015-02-17 RC14 handelt es sich um ein schlankes und schnelles Multitasking-Betriebssystem speziell für Rechner mit ARM-Prozessoren. Der Kern des Betriebssystems hat nur einen minimalen Footprint, da eine Vielzahl austauschbarer Module für das Dateisystem, den Festplattenzugriff, die grafische Oberfläche und Ähnliches verantwortlich zeichnen.
Das bekannteste System für den Raspberry Pi ist mit Sicherheit Raspbian, das kürzlich in der neuesten Version “Jessie” mit dem Release-Datum 2015-09-24 erschien. Bei Raspbian handelt es sich um eine angepasste Variante von Debian GNU/Linux. Dank seiner enormen Verbreitung stehen dem Nutzer etwa 35 000 Pakete aus den Debian-Paketquellen zur Installation bereit. Sie finden sowohl das bisherige Raspbian “Wheezy” als auch das neue Raspbian “Jessie” auf der Heft-DVD.
Ubuntu Maté**15.10 basiert funktional auf Ubuntus armhf-Ableger. Es kommt mit einem regulären Maté-Desktop und bringt auch den allseits bekannten Paketmanager Dpkg mit. Zum Betrieb benötigen Sie einen RasPi 2 und eine SD-Karte mit mindestens 4 GByte Speicherplatz.
Die Distribution OpenELEC 6.0.0 verwandelt Ihren RasPi in ein vollwertiges Mediacenter. Dazu führt es nach dem Booten Kodi aus. Kodi – so heißt das frühere XBMC inzwischen – bietet für Videos und Musik eine große Palette an Möglichkeiten. So spielt es Mediendateien nicht nur von lokalen oder Netzlaufwerken ab, sondern kommt ebenfalls mit Webstreams aller Art zurande.
Bei Gpgpwd 0.7 handelt es sich um eine einfache Passwortverwaltung für die Kommandozeile. Zum Verschlüsseln des Inhalts greift die Software auf das bewährte GnuPG zurück. Die Bedienung erfolgt komplett über Kommandozeilenparameter.
Möchten Sie Ihr RasPi-Mediacenter für mehr nutzen, als nur um Filme zu schauen, dann kommen Sie mit dem Mediacenter-Platzhirsch OpenELEC nicht weit. Das Open Source Media Center oder kurz OSMC 20151027 baut im Gegensatz zu OpenELEC auf Debian auf und ist somit genauso flexibel wie der Linux-Klassiker, lässt dabei aber auch den Fokus auf den Einsatz am TV nicht aus den Augen.
Ähnlich wie etwa Dropbox erlaubt es die freie Software Syncthing 12.2, Dateien zwischen verschiedensten Geräten zu synchronisieren. Dabei bietet sie sogar erheblich mehr Flexibilität als der beliebte Online-Dienst. Zudem behalten Sie die volle Kontrolle über die Daten. Die eigentliche Synchronisation wickelt das ebenfalls freie Block Exchange Protocol ab.
Das kleine Tool Muddog 1.0 überwacht für Sie Programme und Prozesse, die hochverfügbar sein sollen. Das Tool startet das jeweilige Programm im Fehler- oder Abbruchfall im Rahmen Ihrer Vorgaben automatisch neu.



