Aus Raspberry Pi Geek 09/2026

Smart Home mit dem Raspberry Pi (Teil 1)

© Daniil Peshkov / 123RF.com

Home-Automation für Einsteiger

Erik Bärwaldt

Bei der Heimautomation wollen sich viele Anwender nicht an einen Hersteller binden und setzen auf Home Assistant als freie Software. Doch es gibt Stolperfallen.

Der Raspberry Pi hat sich seit Jahren als Steuerzentrale in der Heimautomatisierung mit Home Assistant als Software etabliert [1]. Die älteren Varianten des Mini-Rechners eigneten sich wegen zu wenig RAM und fehlender schneller Massenspeicher-Interfaces nur für kleinere Installationen.

Der RasPi 5 beseitigt diese Flaschenhälse. Mit bis zu 16 GByte Arbeitsspeicher und einem PCIe-Interface lässt er sich mit NVMe-SSDs nutzen und kann selbst große Home-Assistant-Installationen bedienen [2]. Alternativ kommt dafür auch ein Raspberry Pi 4 mit 4 oder 8 GByte RAM infrage, den Sie ebenfalls mit einer schnellen SSD betreiben sollten [3]. Worauf Sie bei der Installation von Home Assistant achten müssen, zeigt der Kasten “Kleine Hürden”.

Kleine Hürden

Für die Installation von Home Assistant auf dem RasPi gibt es zwei Optionen: Neben Home Assistant OS [7], einem minimalen Embedded-Linux-System, eignet sich auch Home Assistant Container [8]. Allerdings eignet sich Letzterer nicht für den Einsatz mit Apps. Für beide Systeme liefert die Projektseite von Home Assistant detaillierte Informationen zur Installation, Konfiguration und Anwendung.

SSD statt MicroSD

Ein Raspberry Pi 5 mit 2 GByte RAM genügt für kleine bis mittelgroße Smart-Home-Netze, sofern sie nur zum Steuern von Leuchten, Sensoren oder einer Heizung dienen. Lokale Sprachassistenten, eine KI-gestützte Bild- und Videoanalyse oder Addons wie ein Medienserver erfordern jedoch deutlich mehr Arbeitsspeicher.

Die für den Betrieb des RasPi vorgesehenen MicroSD-Karten eignen sich nicht als Massenspeicher für Home Assistant. Sie sind für sequenzielle Zugriffe ...

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