Nur mit dem optimalen System und der richtigen Software nutzen Sie das volle Potenzial eines Mini-PC. Mit der Heft-DVD erhalten Sie nicht nur die neusten Distributionen für den RasPi und Co., sondern gleichzeitig auch die passenden Programme zu den Artikeln.
XBMC: Doping für den Fernseher
Vor allem älteren Fernsehgeräten fehlt häufig Smart-TV-Funktionen, die es erlauben würden, andere Quellen als die der Sendeanstalten anzuzeigen. Hier sorgt der Raspberry Pi für Abhilfe. An einen Fernseher angeschlossen, macht er diesen dank des Mediacenters XBMC fit für Youtube-Clips, die Online-Mediatheken von ARD, ZDF und Co. oder Videostreaming vom heimischen Datenspeicher respektive einer externen Festplatte. Doch damit nicht genug: XBMC zeigt auch im Netz freigegebene Bilder an oder streamt Musik von dort. Dank der Addon-Schnittstelle erweitern Sie den Dienst nach eigenen Wünschen zum multimedialen Tausendsasa. Distributionen wie Raspbmc oder OpenELEC bringen das Media-Center bereits vorinstalliert mit.
Weitere DVD-Inhalte
Bei RISC OS 2014-06-04-RC12a handelt es sich um ein schlankes und schnelles Multitasking-Betriebssystem speziell für Rechner mit ARM-Prozessoren. Der Kern des Betriebssystems hat nur einen minimalen Footprint, da eine Vielzahl austauschbarer Module für das Dateisystem, den Festplattenzugriff, die grafische Oberfläche und Ähnliches verantwortlich zeichnen.
Das bekannteste System für den Raspberry Pi ist mit Sicherheit Raspbian 2014-09-09. Dabei handelt es sich um eine angepasste Variante von Debian GNU/Linux. Dank seiner enormen Verbreitung stehen dem Nutzer etwa 35 000 Pakete aus den Debian-Paketquellen zur Installation bereit.
Einen deutlichen Kontrapunkt zum grafisch orientierten Raspbian setzt Arch Linux 2014.10: Unter Verzicht auf eine grafische Oberfläche bootet es direkt in die Kommandozeile – doch das innerhalb weniger Sekunden.
Das auf Python basierende Framework WebIOPi 0.7.0 dient zum Ansteuern der GPIO-Schnittstelle via Web. Um WebIOPi auszureizen, sind zwar einige Tricks notwendig, doch damit lassen sich auf recht einfache Weise nützliche Webapps zusammenstricken.
Bei Pidora 2014 R3 handelt es sich um eine an den Raspberry Pi angepasste Version von Fedora, Red Hats Community-Distribution. Die anfänglichen Kinderkrankheiten bekamen die Entwickler in den Griff, für ältere RasPi-Modelle mit 256 MByte RAM erweist sich Pidora allerdings nach wie vor als ungeeignet.
Sie möchten schnell und unkompliziert Daten zwischen zwei Rechnern transportieren, es fehlt aber mangels Software der Zugriff auf etablierte Techniken wie SFTP oder SCP? Oder Sie verfügen auf der Zielmaschine über kein Benutzerkonto? Dann hilft Ihnen Netrw 1.3.2 weiter.
Der Raspberry Pi eignet sich vorzüglich als Server fürs LAN. Koppeln Sie mehrere Geräte mit GlusterFS 2.6.1 zusammen, haben Sie im Handumdrehen einen Cluster. Dieser eignet sich beispielsweise dafür, die Bandbreite der verbundenen Geräte zu bündeln und damit ihre Leistungsfähigkeit als Webserver zu steigern.
Das Web-Mirroring-Tool Httrack 3.48 bietet umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten. Starten Sie es ohne Parameter, führt Sie ein Konfigurationsassistent auf der Konsole durch die Grundeinstellungen. Sobald Sie sich besser mit der Anwendung auskennen, können Sie sie stattdessen direkt über die passenden Kommandozeilenparameter steuern.

