Aus Raspberry Pi Geek 06/2018

Heft-DVD 05-06/2018

Neues auf der Heft-DVD

Thomas Leichtenstern

Nur mit dem optimalen System und der richtigen Software nutzen Sie das volle Potenzial eines Mini-PC. Mit der Heft-DVD erhalten Sie nicht nur die neusten Distributionen für den RasPi und Co., sondern gleichzeitig auch die passenden Programme zu den Artikeln.

Kiosksystem mit dem RasPi

Multimedia-Informationssysteme finden sich mittlerweile überall im öffentlichen Raum, etwa an Bahnhöfen, Flughäfen, in Behörden, Hotels, Banken und Geschäften. Solche Info-Kioske erlauben es dem Kunden, spezifische Informationen abzufragen oder Transaktionen vornehmen. Mit entsprechend angepasster Software bietet inzwischen auch der Raspberry Pi die Möglichkeit, ein solches Kiosksystem zu betreiben – und das zu unschlagbar niedrigen Einstiegskosten. In Form der Distribution Raspberry Digital Signage 10.0 (RDS) steht ein einfach zu bedienendes Kiosksystem bereit, das nicht nur vorgegebene Inhalte aus dem Web oder einem lokalen Netz verfügbar macht, sondern auch von der lokalen Speicherkarte des Raspberry Pi. Mehr darüber lesen Sie im Artikel ab Seite 44. 

Weitere DVD-Inhalte

Das bekannteste System für den Raspberry Pi ist mit Sicherheit Raspbian “Stretch” 2017-11-29. Dabei handelt es sich um eine angepasste Variante von Debian GNU/Linux. Es stehen Ihnen etwa 35 000 Pakete aus den Debian-Paketquellen zur Installation bereit.

Die Desktop-Distribution Ubuntu Maté 16.04.2 basiert funktional auf Ubuntus Armhf-Ableger. Sie kommt mit einem regulären Maté-Desktop und bringt auch den bewährten Paketmanager Dpkg mit. Zum Betrieb benötigen Sie einen RasPi 2/3 und eine SD-Karte mit mindestens 8 GByte Speicherplatz.

Wer sein RasPi-Mediacenter für mehr nutzen möchte, als nur um Filme zu schauen, der kommt mit dem Mediacenter-Platzhirsch LibreELEC nicht weit. Das Open Source Media Center oder kurz OSMC 20180307 baut im Gegensatz zu LibreELEC auf Debian auf. Damit bietet es dieselbe Flexibilität wie der Linux-Klassiker, verliert dabei aber dank Kodi auch den Fokus auf den TV-Einsatz nicht aus den Augen.

Mit Bmon 4.0 behalten Sie den aktuellen Datendurchsatz auf der Netzwerkschnittstelle des RasPi im Auge. Das Tool bietet eine strukturierte Oberfläche auf der Konsole und stellt Graphen als ASCII-Grafiken dar – ideal für den Headless-Zugriff.

Der gertenschlanke Texteditor Micro 1.4.0 für die Konsole lässt sich durch zahlreiche Plugins erweitern und steht im Vollausbau vielen wesentlich umfangreicheren Editoren in kaum in etwas nach. Dank seiner Verwandschaft zu Nano lässt er sich darüber hinaus auch intuitiv bedienen. Mehr lesen Sie in einem ausführlichen Artikel ab Seite 34.

Mit Logisim 2.7.1 entwerfen Sie elektrische Schaltungen nicht nur, sondern testen sie auch direkt. Das Programm ermöglicht Ihnen dabei, sich beim Elektronikdesign ganz auf das Wesentliche zu konzentrieren, in diesem Fall also auf das Erlernen von Schaltungen. Das Malen grafischer Elemente wie Rechtecke, Trapeze, Geraden und so weiter dürfen Sie dabei getrost Logisim überlassen. Wie das funktioniert, zeigt ein Artikel ab Seite 38.

Bei RISC OS 2017-04-13.15 handelt es sich um ein schlankes und schnelles Multitasking-Betriebssystem, speziell für Rechner mit ARM-Prozessoren. Der Kern des Betriebssystems hat nur einen minimalen Footprint, da eine Vielzahl austauschbarer Module für das Dateisystem, den Festplattenzugriff, die grafische Oberfläche und Ähnliches verantwortlich zeichnen.

Mit Phpservermon 3.2.0 behalten Sie Headless-Raspberrys im Netz jederzeit im Blick: Mit dem Tool prüfen Sie automatisch die Verfügbarkeit einzelner Remote-Dienste, wobei Phpservermon das Ergebnis übersichtlich in einem Dashboard darstellt.

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