TV-Streaming mit dem DVBLogic TVButler

© Computec Media GmbH

Gut bedient

Der Raspberry Pi dient oft als Smart-TV-Upgrade für "dumme" Flachbildfernseher. Mit dem TVButler fügen Sie noch ein TV-Modul samt Videorekorder und Streaming-Option hinzu.

Wer einen Neubau plant oder ein älteres Haus renoviert, der lässt in der Regel in so gut wie jedem Zimmer eine TV-Dose installieren. So gibt es in jedem Raum die Möglichkeit, einen Fernseher aufzustellen, ohne dass man Strippen durch die Flure ziehen muss. In älteren Gebäuden gibt es jedoch oft nur genau eine TV-Dose im Wohnzimmer. Möchte man auch im Schlafzimmer fernsehen oder soll der Nachwuchs im Teenageralter einen eigenen Fernseher bekommen, dann muss man sich mit DVB-T begnügen (falls das in Ihrer Region eine Option darstellt).

Doch Fernsehen braucht heutzutage nicht mehr zwingend eine Antenne: Manche Kabelanbieter haben inzwischen IPTV (also Fernsehen per Internet) im Programm. Zudem gibt es diverse Dienste, die das komplette TV-Programm in HD-Qualität gegen Entgelt auf den Rechner oder per App auf Handys oder Tablets streamen. Mit der richtigen Hardware gelingt das jedoch auch in eigener Regie. So umgehen Sie Geoblocking (können also auch im Ausland die gewünschten Sender sehen) und installieren im Haus einen über das Netzwerk steuerbaren Videorekorder.

TVButler

Ein Rundum-glücklich-Paket aus USB-TV-Adapter, Server-Komponente und Smartphone-App bietet das niederländische Unternehmen DVBLogic an. Der unter dem Namen TVButler [1] vermarktete USB-TV-Dongle mit DVB-C- und DVB-T/T2-Tuner unterstützt Linux und den Raspberry Pi (Abbildung 1).

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  • Neues auf der Heft-DVD

    Nur mit dem optimalen System und der richtigen Software nutzen Sie das volle Potenzial eines Mini-PC. Mit der Heft-DVD erhalten Sie nicht nur die neusten Distributionen für den Raspberry Pi und Konsorten, sondern gleichzeitig auch die passenden Programme zu den Artikeln.

  • Aufgewacht!

    Der Raspberry Pi fährt auf Kommando herunter, doch zum Aufwachen fehlt ihm eine Echtzeituhr. Mit einer RTC und ein paar Schaltungen steuern Sie den Schlaf- und Wachrhythmus des Mini-Rechners.

  • Schneller Wechsel

    Mit dem Messkopf ExpEYES Junior erfassen Sie auf einfache Weise die Flimmerfrequenz von verschiedenen Lichtquellen.

  • Knirps

    Der 3,2 Zoll kleine Monitor von Joy-it, zusammen mit dem RasPi kaum größer als eine Packung Zündhölzer, bietet eine interessante Alternative zu einer reinen Headless-Konfiguration. Er erleichtert das Überwachen des Boot-Vorgangs und das Verfolgen von Ausgaben, die nur ein Paar Zeichen oder Zeilen umfassen.

  • Minimalistisch

    Die Raspberry-Pi-Familie bekommt regelmäßig Zuwachs, doch einige Familienmitglieder fristen ein Schattendasein, wie das Compute Module. Das kompakte Board eignet sich bestens für Embedded-Lösungen.

  • Meisencam

    Mit einem RasPi, einer NoIR-Pi-Cam und etwas Elektronik bauen Sie für unter 100 Euro ein digitales Auge, mit dem Sie behutsam Singvögel in der Natur beim Brüten beobachten.

  • Mit einfachen Mitteln

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  • An einem Tisch

    Gemeinsames Arbeiten auf einer mobilen Plattform im lokalen Netzwerk – dazu brauchen Sie nicht mehr als einen SBC und die Software Etherpad Lite.

  • Netz aufspannen

    Ein WLAN-Access-Point bietet einen zusätzlichen Einstieg ins LAN und erlaubt im Zusammenhang mit dem RasPi vielfältige Einsatzszenarien.

  • Diätkost

    Für ältere Modelle des RasPi erweist sich Raspbian mittlerweile als zu schwergewichtig. Mit dem schlanken DietPi helfen Sie diesen Modellen wieder auf die Sprünge.