RasPi als NTP-Server mit DCF77-Modul
Gekoppelt mit einem DCF77-Funkmodul, eignet sich der RasPi perfekt als hochpräziser Zeitgeber fürs heimische LAN. Das Einrichten des Gespanns hat sich jedoch in den letzten Jahren drastisch verändert.
Gekoppelt mit einem DCF77-Funkmodul, eignet sich der RasPi perfekt als hochpräziser Zeitgeber fürs heimische LAN. Das Einrichten des Gespanns hat sich jedoch in den letzten Jahren drastisch verändert.
Mit zwei ICs am I2S-Bus und ein paar zusätzlichen Bauteilen erweitern Sie den Raspberry Pi um eine Soundkarte, die keine Kontaktmöglichkeit mit gängigem HiFi-Equipment scheut – von Klinke und RCA bis IEC60958, Koax-S/PDIF oder optischem TOSLINK.
Mit dem SPI-Funkmodul RFM69 und einem geeigneten Treiber lassen sich Daten abseits von WLAN und Bluetooth zwischen RasPis austauschen. Das einfache und robuste Verfahren eignet sich besonders für die Heimautomation.
Möchten Sie Ihren RasPi nur mit Batteriestrom speisen, ist es sinnvoll, ihn nur dann zu aktivieren, wenn Sie ihn auch brauchen. Quasi auf Zuruf bootet der Mini-Rechner per Funknachricht, gesendet im europäischen 868-MHz-Band.
Mit einem RTC-Chip starten und stoppen Sie den RasPi zeitgesteuert. Das eröffnet neue Möglichkeiten.
Wenn das WLAN im Eigenheim klemmt oder ganz aussetzt – sei es wegen Signaldämpfung durch armierte Geschossdecken oder aufgrund des störenden Funkkanal-Dickichts aus der Nachbarschaft – dann verhilft ein Funknetz aus mehreren RasPis preisgünstig wieder zu voller Wireless Fidelity.
Mit einem DCF77-Funkempfängermodul ausgestattet, bezieht der RasPi nicht nur eine präzise Uhrzeit für alltägliche Anwendungen, sondern stellt diese auch im Netzwerk zur Verfügung.
Der Einplatinen-PC Raspberry Pi erweist sich als Multitalent, das sich gleichermaßen zum Regeln und Steuern wie als kleiner Server eignet.