Wenn Sie nicht auf gute Tonqualität verzichten möchten, bietet der Monitor zumindest die Möglichkeit, einen Kopfhörer am 3,5-mm-Klinkenanschluss anzuschließen. Doch auch hier gibt es einen Wermutstropfen: Wie die anderen Anschlüsse sitzt der Klinkeneingang auf der Rückseite unter dem Klappständer, was gegebenenfalls die Bedienung beeinträchtigt und umständlich macht.
Fazit
Als positiven Aspekt im Test ist zunächst der unkomplizierte Plug-and-Play-Betrieb des RasPi-Monitors hervorzuheben. Außerdem erkennt er nach einem Neustart des Raspberry Pi das Bildsignal sofort – ohne dass Sie ihn manuell aus dem Standby holen müssen. Der Raspberry Pi Monitor gilt dementsprechend definitiv als gute und kostengünstige Lösung, wenn Sie für ein Projekt oder den spontanen Einsatz schnell einen zusätzlichen Bildschirm benötigen. Die Bedienung geht dabei leicht von der Hand, der schnelle Aufbau und die Möglichkeit, ihn direkt vom Raspberry Pi mit Strom zu versorgen, zählen unbestritten zu den klaren Vorteilen.
Für den dauerhaften Einsatz hingegen empfiehlt es sich, für wenige Euro mehr auf einen Monitor mit besserem Display, flexibleren Anschlussmöglichkeiten und höherer Ergonomie zurückzugreifen. Dennoch bleibt der Raspberry Pi Monitor mit seinem Preis von 115 Euro eine interessante Ergänzung für Bastler und Homelabs. Schließlich sollten Sie außerdem im Hinterkopf behalten, dass Raspberry Pi eine Langzeitverfügbarkeit bis mindestens Januar 2034 verspricht. (csi)
Infos
- Raspberry Pi Monitor: https://www.raspberrypi.com/products/raspberry-pi-monitor/
- Raspberry Pi 500: https://www.raspberrypi.com/products/raspberry-pi-500/





