Für eigene Projekte lohnt ein Blick in das Github-Repo von SleepyPico [3]. Es enthält eine komplette Anwendung, die eine wiederverwendbare Klasse Sleep mitbringt. Für sie definieren Sie eine Setup-Funktion (einmaliger Aufruf) sowie eine Loop-Funktion, die die Klasse einmal pro Arbeitsintervall aufruft.
Fazit
Mit den hier beschriebenen Maßnahmen drücken Sie den Stromverbrauch des Pico während des Nichtstuns auf 0 bis 1 mA und verlängern damit die Akkulaufzeit deutlich. Letztlich bestimmt dann der Stromverbrauch während des Aufwachens und Arbeitens die Akkulaufzeit, unabhängig von der gewählten Programmiersprache. CircuitPython spielt aber auch hier seine Stärken aus, denn bei einem Wechsel des Chips, etwa weil Sie Bluetooth oder WLAN benötigen, müssen Sie nichts Neues lernen, was das Stromsparen angeht. (tle)
Der Autor
Bernhard Bablok arbeitet bei der Allianz Technology SE als SAP-HR-Entwickler. Wenn er nicht Musik hört oder mit dem Rad respektive zu Fuß unterwegs ist, beschäftigt er sich mit Themen rund um Linux, Programmierung und Kleinrechnern. Sie erreichen ihn unter mailto:[email protected].
Infos
- Beispiele zum Artikel: https://github.com/bablokb/pico-sleepcurrent
- Adafruit Enable Timer: https://www.adafruit.com/product/3435
- C++-Wrapper-Klasse für die Schlafmodi: https://github.com/ms1963/SleepyPico





