Auch das zweite Testprogramm, detect-particles.py, stammt aus dem Github-Repo von Pimoroni [6]. Es fragt den Partikelsensor ab. Das Programm ist sehr gut dokumentiert, sodass es leichtfällt, die Funktionsweise nachzuvollziehen. Der einfachste Weg, um ein paar Partikel vor den Sensor zu bekommen, ist Zigarettenrauch. Als Alternative für Nichtraucher bietet es sich an, etwas Rauch mit dem Lötkolben zu erzeugen. Abbildung 3 zeigt die Ausgabe: Wenn detected auf True wechselt, bedeutet das, dass der Sensor Rauch erkannt hat. Bei den Tests erwies sich das Modul als sehr zuverlässig.
Fazit
Beim MAX30105 handelt es sich um einen interessanten, wenn auch nicht wirklich preisgünstigen Sensor, den Sie mithilfe einer Python-Bibliothek sehr leicht in eigene Projekte integrieren. Die hier gezeigten Beispiele sind nicht für den Einsatz in professionellen Brandmeldern vorgesehen. (agr)
In eigener Sache
Nach mehr als fünf Jahren mit vielen Artikeln zu Bausteinen für den I2C-Bus ist es an der Zeit, die Reihe zu beenden. Es gibt auch viele interessante Halbleiter, die keine I2C-Schnittstelle haben. Daher stellt der Autor an dieser Stelle künftig regelmäßig neue Halbleiter vor, die Sie auf andere Weise ansprechen.
Der Autor
Martin Mohr hegt seit früher Jugend eine Vorliebe für alles, was blinkt. Eine Ausbildung zum Elektroniker verstärkte das noch. Nach einem Informatikstudium entwickelte er überwiegend Java-Applikationen. Mit dem Raspberry Pi erwachte die alte Liebe zur Elektronik wieder.
Infos
- Datenblatt MAX30105: https://datasheets.maximintegrated.com/en/ds/MAX30105.pdf
- MAX30105 bei Amazon: https://amzn.to/38P8Wm4
- MAX30105 bei Aliexpress: https://de.aliexpress.com/item/32821730799.html
- Raspberry Pi Imager: https://www.raspberrypi.org/software/
- Beispielprogramm Temperatur: https://github.com/pimoroni/max30105-python/blob/master/examples/get-temperature.py
- Beispielprogramm Partikel: https://github.com/pimoroni/max30105-python/blob/master/examples/detect-particles.py







