Die Materialkosten sind jedoch aufgrund des teuren Epoxydklebers und der speziellen Lötpaste nicht zu vernachlässigen. Andererseits bekommen Sie einen Prototyp von einem hiesigen PCB-Hersteller auch nicht gerade günstig. Lassen Sie die Platine dagegen kostengünstig bei einem Dienstleister in China fertigen, dauert es meist mehrere Wochen, bis das Resultat per internationaler Post im Briefkasten landet.
Es kommt daher wie immer auf den Einzelfall an. Auf jeden Fall ist das Drucken und Backen von Prototypen-Platinen eine interessante und lehrreiche Option. (cla/jlu)
Der Autor
Martin Mohr hegt seit früher Jugend eine Vorliebe für alles, was blinkt. Eine Ausbildung zum Elektroniker verstärkte das noch. Nach einem Informatikstudium entwickelte er überwiegend Java-Applikationen. Mit dem Raspberry Pi erwachte die alte Liebe zur Elektronik wieder.
Infos
- Selbst geätzte Platinen: Martin Mohr, “Echt ätzend!”, RPG 05-06/2020, S. 70, https://www.raspi-geek.de/44105
- Youtube-Video: https://www.youtube.com/watch?v=mwwA1d2s2OQ
- Eagle herunterladen: https://www.autodesk.de/products/eagle/free-download
- Fotopapier: https://www.amazon.de/gp/product/B00PHJXUBA
- AA-DUCT AD1: https://www.amazon.com/Conductive-eléctricamente-Adhesivo-aa-duct-Jeringa/dp/B00EPYDGQM
- Heißpresse: https://www.amazon.de/gp/product/B0819SYSL9
- Lötpaste 910-SMDLTLFP: https://de.rs-online.com/web/p/lotpasten/1466199
- ATtiny85: https://www.microchip.com/wwwproducts/en/ATtiny85
- ATtiny85 programmieren: Martin Mohr, “Winzig klein”, RPG 05-06/2020, S. 64, https://www.raspi-geek.de/44111
- Youtube-Video: https://www.youtube.com/watch?v=70VWojFDBng





