Fazit
Ein voll geladener Akku mit 450 mAh hält einen Pi Zero bei einem Stromausfall gut zwei Stunden am Leben. Selbst ein kleiner Home-Server mit angeschlossener Festplatte zieht im Schnitt bei gelegentlichen Zugriffen nur um die 800 Milliampere – das schafft der Akku eine halbe Stunde lang und kann damit kurze und mittlere Stromausfälle überbrücken. Die Zeit genügt auf alle Fälle, um eine ausgelöste Sicherung wieder einzusetzen.
Möchten Sie längere Stromausfälle überbrücken oder einen Raspberry Pi mobil mit Strom versorgen, dann rüsten Sie auf der Akkuseite nach: Sie bauen dann entweder mehrere Akkus ein oder steigen auf höhere Kapazitäten (sprich: größere Bauformen) um.
Zum Glück leben wir in einem Land, in dem Stromausfälle die Ausnahme und nicht die Regel sind. Aber wie Murphy es will, passiert es doch immer wieder einmal – und dann meist im ungünstigsten Moment. Mit der hier vorgestellten Mini-USV leben Sie also etwas entspannter.
Die Autoren
Bernhard Bablok mailto:[email protected] arbeitet bei der Allianz Technology SE als SAP-HR Entwickler. Wenn er nicht Musik hört, mit dem Radl oder zu Fuß unterwegs ist, beschäftigt er sich mit Themen rund um Linux, Programmierung und Kleincomputer. Bei Lothar Hiller, Ingenieur für Nachrichtenbetriebsdienst im Ruhestand, geht der Lötkolben fast nie aus. Er programmiert kleine Mikrocomputer wie PICs in Assembler und beschäftigt sich seit 2015 mit dem RasPi.
Infos
- Pi USV+: Christoph Langner, “Notstrom Plus”, RPG 01/2016, S. 66, http://www.raspi-geek.de/35555
- Pi-Zero-Messmodul: Bernhard Bablok, Lothar Hiller, “Laboreinsatz”, RPG 05-06/2018, S. 54, http://www.raspi-geek.de/40630
- GPIO-Poll-Service: https://github.com/bablokb/gpio-poll-service
- Pi-USV: https://github.com/bablokb/pi-usv





