Früher gab es USB-Dongles, die das IRDA-Protokoll implementierten. Auf RasPi-Seite präsentieren diese sich als serielle Schnittstelle, die Internet-Verbindung funktioniert wie über Jumperkabel. Allerdings sind IRDA-Dongles inzwischen selten und teuer (um 50 Euro), sodass sich der Aufwand nicht lohnt.
Es gibt aber günstige IR-Transmitter/Receiver, mit denen sich schnell eine einfache Kommunikation zwischen zwei RasPis aufbauen lässt. Müssen Sie also nur ein paar Befehle übermitteln, weichen Sie auf diese Technik aus. Analog gelingt das auch mit klassischen Funkchips aus der Heimautomation.
Und vielleicht gibt es ja noch weitere Möglichkeiten, um zwei RasPis zu verbinden – Anregungen nimmt der Autor gerne entgegen.
Der Autor
Bernhard Bablok (mailto:[email protected]) arbeitet bei der Allianz Managed&Operations Services SE als SAP-HR-Entwickler. Wenn er nicht Musik hört, mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs ist, beschäftigt er sich mit Themen rund um Linux, Programmierung und neuerdings Kleincomputer.
Infos
- Tutorial Anbindung ENC28J60: http://tutorials-raspberrypi.de/raspberry-pi-zero-ethernet-verbindung-herstellen-enc28j60/
- Raspberry Pi als 3G-Hotspot: Bernhard Bablok, “Do it yourself”, RPG 06/2015, S. 48, http://www.raspi-geek.de/35641
- Netzwerk über Bluetooth: https://github.com/bablokb/pi-btnap
- Bluetooth einrichten: Bernhard Bablok, “Blueberry”, RPG 04/2016, S. 66, http://www.raspi-geek.de/36840
- RasPi als Ethernet-Gadget: https://learn.adafruit.com/turning-your-raspberry-pi-zero-into-a-usb-gadget





