Aus Raspberry Pi Geek 04/2015

Heft-DVD 04/2015

Neues auf der Heft-DVD

Thomas Leichtenstern

Nur mit dem optimalen System und der richtigen Software nutzen Sie das volle Potenzial des Raspberry Pi. Mit der Heft-DVD erhalten Sie nicht nur die neuesten Distributionen für den RasPi und Co., sondern gleichzeitig auch die passenden Programme zu den Artikeln.

Maté für den Pi

Dank der ARMv7-Fähigkeiten des Raspberry Pi 2 erscheinen jetzt immer mehr Ubuntu-basierte Distributionen für den Minirechner. Setzte die erste Pi-Generation noch auf ARMv6, basiert der Broadcom-Chip BCM2709 jetzt auf einem ARMv7-Layout, was die Kompatibilität zu Ubuntu herstellt. Anders als das ebenfalls auf der Heft-DVD enthaltene Snappy Core für den Cloud-Einsatz bietet Ubuntu Maté 15.04 einen vollwertigen Maté-Desktop. Bei Maté handelt es sich um einen Fork von Gnome 2, der eine intuitiven Nutzerführung bietet und sparsam mit den Ressourcen des Rechners umgeht. Die Software verwaltet der von Debian bekannte Paketmanager Dpkg mit seinen Frontends Apt-get, Aptitude oder Synaptic. Die Software-Ausstattung ähnelt weitgehend der PC-Variante von Ubuntu; so erhalten Sie unter anderem LibreOffice 4.4.2, Mozilla Firefox 37.0 und Mozilla Thunderbird 31.5.

Weitere DVD-Inhalte

Das bekannteste System für den Raspberry Pi ist mit Sicherheit Raspbian 2015-05-05. Dabei handelt es sich um eine angepasste Variante von Debian GNU/Linux. Dank seiner enormen Verbreitung stehen etwa 35 000 Pakete aus den Debian-Paketquellen zur Installation bereit.

Die Multimedia-Distribution Xbian 2015.04.25 basiert auf Raspbian, also der am weitesten verbreiteten Distribution für den Raspberry Pi. Xbian beschreibt sich selbst auf der Website als “The Bleeding Edge”, also als die XBMC-Distribution, die immer auf aktuellste Software-Versionen setzt. ->S. 42

OpenELEC**5.0.8 nutzt den grafikbeschleunigten Hardware-Chip des RasPi, um aus ihm ein vollwertiges Media-Center zu zaubern. Als Grundlage dafür dient Kodi 14.2, ehemals XBMC. Es bietet zum Abspielen von Videos und Musik eine große Palette an Möglichkeiten. So gibt es Mediendateien nicht nur von lokalen oder Netzlaufwerken wieder, sondern kommt ebenfalls mit Web-Streams aller Art zurande. ->S. 42, 47

Professionelle Monitoring-Lösungen wie Munin eignen sich zwar auch für den Raspberry Pi, doch das Einrichten der Software erfordert reichlich Know-How. Leichter geht es mit Pi Control 1.3: Die webbasierte Monitoring-Software bringt sogar eine passende Android-App mit. ->S. 20

Zwar glänzt der Raspberry Pi nicht gerade mit atemberaubender Netzwerkleistung, doch für viele Anwendungsfälle genügt ein RasPi-NAS locker. Mit OpenMediaVault 1.17 machen Sie mit wenigen Mausklicks in einer webbasierten Oberfläche aus dem Mini-Rechner einen stromsparenden Netzwerkspeicher. ->S. 34

Wie der Name schon verrät, handelt es sich bei TinyProxy 1.8.3 um einen leichtgewichtigen Proxy-Dienst für die Protokolle wie HTTP und HTTPS. Das Tool benötigt kaum Arbeitsspeicher und nur wenige Prozessor-Ressourcen. ->S. 6

Bei Pidora 2014 R3 handelt es sich um eine an den Raspberry Pi angepasste Version von Fedora, Red Hats Community-Variante. Die anfänglichen Kinderkrankheiten bekamen die Entwickler in den Griff, für ältere RasPi-Modelle mit 256 MByte RAM erwies sich Pidora allerdings nach wie vor als ungeeignet.

Bei RISC OS 2015-02-17 RC14 handelt es sich um ein schlankes und schnelles Multitasking-Betriebssystem speziell für Rechner mit ARM-Prozessoren. Der Kern des Betriebssystems hat nur einen minimalen Footprint, da eine Vielzahl austauschbarer Module für das Dateisystem, den Festplattenzugriff, die grafische Oberfläche und Ähnliches verantwortlich zeichnen.

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