Aus Raspberry Pi Geek 02/2015

Heft-DVD 02/2015

Neues auf der Heft-DVDs

Thomas Leichtenstern

Auf der Heft-DVD der aktuellen Ausgabe finden Sie AnonyMeBox 1.0, Arch Linux 2015.01, NOOBS 1.3.11, OpenELEC 5.0.0, Pidora 2014 R3, Raspbian 2014-12-24, Raspbmc 2014-11-24, RISC OS 2014-06-04-RC12a sowie die Software und Listings zu den Artikeln im Heft.

AnonyMeBox: Schutzschild für Ihre Privatsphäre

Das Tor-Netzwerk gehört zweifelsfrei zu einem der effizientesten Werkzeuge, um die eigene Anonymität zu wahren und dem Datenhunger vieler Dienste Einhalt zu gebieten. Während das Nutzen des Netzwerks dank des Tor-Browser-Bundles keine große Herausforderung darstellt, sieht es auf mobilen Geräten, etwa Tablets oder Smartphones, deutlich anders aus. Mit der AnonyMeBox integrieren Sie einen Tor-Access-Point in Ihr Netzwerk, der sämtlichen über ihn geleiteten Netzwerkverkehr durch das anonymisierende Tor-Netz leitet. Sie müssen sich dazu lediglich mit dem (W)LAN der AnonyMeBox verbinden, ein weitergehendes Setup des Clients entfällt komplett. 

Weitere DVD-Inhalte

Bei RISC OS 2014-06-04-RC12a handelt es sich um ein schlankes und schnelles Multitasking-Betriebssystem speziell für Rechner mit ARM-Prozessoren. Der Kern des Betriebssystems hat nur einen minimalen Footprint, da eine Vielzahl austauschbarer Module für das Dateisystem, den Festplattenzugriff, die grafische Oberfläche und Ähnliches verantwortlich zeichnen.

Das bekannteste System für den Raspberry Pi ist mit Sicherheit Raspbian 2014-12-24. Dabei handelt es sich um eine angepasste Variante von Debian GNU/Linux. Dank seiner enormen Verbreitung stehen etwa 35 000 Pakete aus den Debian-Paketquellen zur Installation bereit.

Einen deutlichen Kontrapunkt zum grafisch orientierten Raspbian setzt Arch Linux 2015.01: Unter Verzicht auf eine grafische Oberfläche bootet es direkt in die Kommandozeile – doch das innerhalb weniger Sekunden.

Bei Pidora 2014 R3 handelt es sich um eine an den Raspberry Pi angepasste Version von Fedora, Red Hats Community-Variante. Die anfänglichen Kinderkrankheiten bekamen die Entwickler in den Griff, für ältere RasPi-Modelle mit 256 MByte RAM erweist sich Pidora allerdings nach wie vor als ungeeignet.

Dank seines hardwarebeschleunigten Grafikchips eignet sich der RasPi vorzüglich zur Wiedergabe multimedialer Inhalte. Diesen Umstand macht sich die Distribution OpenELEC 5.0.0 zunutze und funktioniert den Minirechner im Handumdrehen zur multimedialen Kommandozentrale um. Die Hauptrolle spielt dabei die bekannte Software Kodi (früher: XBMC), die nicht nur lokale Dateien aller Couleur wiedergibt, sondern auch solche aus dem lokalen Netz und dem Internet.

Iotop**0.6 erfasst den Datendurchsatz der einzelnen Prozesse und listet ihn im klassischen Top-Stil auf. Eine Aktualisierung der Anzeige in regelmäßigen Intervallen hält Sie dabei stets auf dem Laufenden.

Das schlanke Kommandozeilentool Google Translate CLI erlaubt es Ihnen, Textabschnitte oder auch ganze Dateien direkt aus der Kommandozeile heraus zu übersetzen. Das Tool bedient sich dabei des Online-Diensts Google Translate.

Wer gerne das Terminal verwendet, der nutzt zwangsläufig viele verschiedene Programme. Sie alle unterscheiden sich in der Bedienung, was ganz besonders beim Wechsel zwischen verschiedenen Betriebssystemen zum Tragen kommt. Hier lohnt sich ein Blick auf Swiss File Knife 1.7.2: Das Werkzeug ersetzt zahlreiche herkömmliche Kommandozeilenprogramme und nutzt zu deren Betrieb eine vereinheitlichte Syntax.

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