Aus Raspberry Pi Geek 06/2013

Heft-DVD 06/2013

Neues auf den Heft-DVDs

Redaktion

  

Raspbian 2013-07-26

Das bekannteste Betriebssystem für den Raspberry Pi stammt aus dem Debian-Projekt und nennt sich Raspbian. Dabei handelt es sich um eine für den Minirechner angepasste Variante, die dem sogenannten “Wheezy”-Zweig entspringt. Debian stellt nicht nur die Grundlage für viele Server-Systeme, sondern auch für einige populäre Desktop-Distributionen, wie beispielsweise Ubuntu. Dies wirkt sich wiederum positiv auf Raspbian aus: Die Debian-Repositories enthalten rund 35 000 Pakete, sodass der Nutzer auf eine enorme Menge an freier Software zurückgreifen kann. Da das System eine auf XFCE basierende Benutzeroberfläche mitbringt, fällt auch Linux-Einsteigern der Umgang damit nicht allzu schwer. 

Weitere DVD-Inhalte

Die Plattform Citizenweb des Entwicklers Jacob Cook bietet Ihnen mit ArkOS ein privates Cloud-Server-Projekt für den Raspberry Pi. ArkOS ermöglicht als freie Software, Daten unter eigener Kontrolle auf einer minimalen und sehr mobilen Plattform ständig und überall zur Verfügung zu haben. Es lässt sich komfortabel per Webfrontend verwalten und über Erweiterungen unkompliziert ausbauen.

Dank seines hardwarebeschleunigten Grafikchips eignet sich der RasPi perfekt zum Abspielen von Multimedia-Dateien und gibt selbst Full-HD-Videos ruckelfrei wieder. Dies nutzt OpenELEC 3.06, um aus dem Minirechner ein vollwertiges Media-Center zu zaubern. Dazu führt es nach dem Booten des RasPi das Media-Center XBMC aus. Dieses spielt Mediendateien nicht nur von lokalen oder Netzlaufwerken ab, sondern kommt auch mit Web-Streams aller Art zurande.

Bei Pidora 18 RC2 handelt es sich um eine an den Raspberry Pi angepasste Version von Fedora, der Community-Variante von Red Hat Linux. Auf Desktop-PCs erfreut sich Fedora hoher, auf Servern wachsender Bedeutung. Unter anderem deswegen plante die Raspberry Pi Foundation ursprünglich, Pidora zur Standard-Distribution für den RasPi zu ernennen. Doch die ersten Versionen erwiesen sich als sehr langsam und zum Teil fehlerhaft, weswegen Raspbian zum Klassenprimus aufstieg und von da an stark gefördert wurde.

Als der Raspberry Pi das Licht der Welt erblickte, überraschte er viele Menschen mit der Leistungsfähigkeit seiner Video-Hardware, die auch Full-HD-Videos wiedergeben kann. So war es nur eine Frage der Zeit, bis Entwickler diesen Umstand nutzten, und das Mediacenter XBMC darauf portierten. Die auf dem Minicomputer am weitesten verbreitete und gleichzeitig von Beginn an sehr zuverlässig gepflegte Mediacenter-Distribution ist Raspbmc 2013-09-01.

Bei RiscOS 2013-07-10 RC11 handelt es sich um ein schlankes, schnelles Multitasking-Betriebssystem speziell für Rechner mit ARM-Prozessoren – wozu bekanntlich auch der Raspberry Pi zählt. Der Kern des Betriebssystems hat nur einen minimalen Footprint, da eine Vielzahl austauschbarer Module für das Dateisystem, den Festplattenzugriff, die grafische Oberfläche und Ähnliches verantwortlich zeichnen.

Die tägliche Nachrichtenflut organisieren Sie seit dem Aufstieg des Web 2.0 am einfachsten mit einem Feedreader – wofür sich Tiny Tiny 1.9 RSS im Zusammenspiel mit Raspberry Pi als Server bestens eignet. Damit abonnierte Newsfeeds lesen Sie auf allen Client-Geräten Ihres Haushalts, sei es via Weboberfläche oder unter Verwendung einer nativen Android-App.

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