Nur mit dem optimalen System und der richtigen Software nutzen Sie das volle Potenzial des Raspberry Pi. Mit der Heft-DVD erhalten Sie nicht nur die neusten Distributionen für den RasPi und Co., sondern gleichzeitig auch die passenden Programme zu den Artikeln.
Sicher surfen mit Upribox
Ein sicherer, gegen Ausspähversuche resistenter Internet-Zugang bedarf immer noch einiger Konfigurationsarbeiten an allen angeschlossenen Geräten. Die Upribox bietet einen WLAN-Access-Point an, der nicht nur nervige Werbung ausfiltert, sondern optional auch eine Direktverbindung über das Tor-Netzwerk herstellt. Verpackt in eine simple grafische Oberfläche reduziert sich das Konfigurationsaufwand auf ein Minimum. Nach dem Start spannt die Distribution zwei verschiedene WLAN-Netzwerke auf: Eines filtert lediglich Werbung, das andere routet zusätzlich den kompletten Datenverkehr durch das Anonymisierungsnetzwerk Tor. Als dritte Option bietet die Box noch eine OpenVPN-Schnittstelle an, die es Ihnen erlaubt, auch öffentliche Netze sicher zu nutzen.
Weitere DVD-Inhalte
Bei RISC OS 2015-02-17 RC14 handelt es sich um ein schlankes und schnelles Multitasking-Betriebssystem speziell für Rechner mit ARM-Prozessoren. Der Kern des Betriebssystems hat nur einen minimalen Footprint, da eine Vielzahl austauschbarer Module für das Dateisystem, den Festplattenzugriff, die grafische Oberfläche und Ähnliches verantwortlich zeichnen.
Das bekannteste System für den Raspberry Pi ist mit Sicherheit Raspbian 2016-02-26 “Jessie”. Dabei handelt es sich um eine angepasste Variante von Debian GNU/Linux. Es stehen Ihnen etwa 35 000 Pakete aus den Debian-Paketquellen zur Installation bereit.
Ubuntu Maté**15.10.3 basiert funktional auf Ubuntus Armhf-Ableger. Es kommt mit einem regulären Maté-Desktop und bringt auch den allseits bekannten Paketmanager Dpkg mit. Zum Betrieb benötigen Sie einen RasPi 2 und eine SD-Karte mit mindestens 4 GByte Speicherplatz.
Die Distribution OpenELEC 6.0.3 verwandelt den RasPi in ein vollwertiges Mediacenter. Dazu führt sie nach dem Booten Kodi aus. Diese Mediacenter-Software bietet für Videos und Musik eine große Palette an Möglichkeiten. So spielt Kodi Mediendateien nicht nur von lokalen oder Netzlaufwerken ab, sondern kommt auch mit Webstreams aller Art zurecht.
Wer sein RasPi-Mediacenter für mehr als nur zum Filme schauen nutzen möchte, der kommt mit dem Mediacenter-König OpenELEC nicht weit. Das Open Source Media Center oder kurz OSMC 20160306 baut im Gegensatz zu OpenELEC auf Debian auf. Damit ist genauso flexibel wie der Linux-Klassiker.
Der Fokus von Minibian 2016-03-12 “Jessie” liegt darin, eine möglichste kleine, dabei aber vollständig zu Raspbian kompatible Distribution bereitzustellen. Es verzichtet dafür auf eine grafische Oberfläche und nicht benötigte Tools. Damit eignet sich das System ideal beispielsweise für Embedded-Projekte.
Mit Picore 7.0 veröffentlichten die Entwickler der modularen Mini-Distribution Tiny Core eine neue Version des Abkömmlings für den ARM-basierten Raspberry Pi. Die Neuerungen der aktuellen Version umfassen unter anderem den Kernel 4.1.13, GCC 5.3.0 und BusyBox 1.24.1.
Photofilmstrip**2.1 haucht Ihren Bildern mithilfe des sogenannten Ken-Burns-Effekts neues Leben ein und verwandelt sie in eine großartige Dia-Show, die sie praktisch beliebig nach eigenen Wünschen gestalten können.

