Nur mit dem optimalen System und der richtigen Software nutzen Sie das volle Potenzial eines Mini-PC. Mit der Heft-DVD erhalten Sie nicht nur die neusten Distributionen für den RasPi und Co., sondern daneben auch die passenden Programme zu den Artikeln.
Arch Linux mal einfach
Vor allem unerfahrenere Anwender haben ihre liebe Mühe damit, Arch Linux auf einem System einzurichten. Anders als etwa der Debian-Ableger Raspbian verzichtet die Distribution auf einen Installationsassistenten, was das Setup erheblich erschwert. Es fordert dem Anwender viele Entscheidungen ab, die sich nur mit der entsprechenden Sachkenntnis sinnvoll treffen lassen. Selbst nach dem Einrichten des Grundsystems fehlt immer noch ein X-Server samt grafischer Oberfläche. Hier springt RaspArch 150414 in die Bresche und bricht das Installationsprozedere auf das Partitionieren und das anschließende Kopieren des Images auf die vorbereiteten Partitionen der Micro-SD-Karte herunter.
Weitere DVD-Inhalte
Bei RISC OS 2015-02-17 RC14 handelt es sich um ein schlankes und schnelles Multitasking-Betriebssystem speziell für Rechner mit ARM-Prozessoren. Der Kern des Betriebssystems hat nur einen minimalen Footprint, da eine Vielzahl austauschbarer Module für das Dateisystem, den Festplattenzugriff, die grafische Oberfläche und Ähnliches verantwortlich zeichnen.
Das bekannteste System für den Raspberry Pi ist mit Sicherheit Raspbian 2015-05-05. Dabei handelt es sich um eine angepasste Variante von Debian GNU/Linux. Dank seiner enormen Verbreitung stehen dem Nutzer etwa 35 000 Pakete aus den Debian-Paketquellen zur Installation bereit.
Ubuntu Maté**15.04 basiert funktional auf Ubuntus Armhf-Ableger. Es kommt mit einem regulären Maté-Desktop und bringt auch den allseits bekannten Paketmanager Dpkg mit. Zum Betrieb benötigen Sie einen Raspberry Pi 2 und eine SD-Karte mit mindestens 4 GByte Speicherplatz.
Mit dem auf Ubuntu Core basierenden Minimal-Image Ubuntu Snappy Core 15.04 erforschen Sie auf dem Raspberry Pi mit einfachen Mitteln die Welt des Cloud-Computing. Das Betriebssystem steuern Sie mit einer Handvoll Befehle über das Terminal. Statt eines klassischen Paketmanagers dient das eigene Paketformat namens Snappy mit abweichender Befehlsstruktur als Ersatz.
Die Distribution OpenELEC 5.0.8 verwandelt den RasPi in ein vollwertiges Mediacenter. Dazu führt es nach dem Booten Kodi aus. Kodi – so heißt das frühere XBMC inzwischen – bietet für Videos und Musik eine große Palette an Möglichkeiten. So spielt es Mediendateien nicht nur von lokalen oder Netzlaufwerken ab, sondern kommt auch mit Webstreams aller Art zurecht.
Einen Film auf der Couch beginnen und mit dem Tablet im Bett zu Ende schauen? Mit einem herkömmlichen Mediacenter wie Kodi fällt das nicht gerade leicht. Mit Plex hingegen verwaltet ein zentraler Server Ihre Mediendaten. Mit Plex-Clients greifen Sie auf diese zu – so klappt dann auch der nahtlose Wechsel von der Couch ins Bett. Die DVD enthält neben diversen Clients auch das Server-Image RasPlex 0.7 für den RasPi 1 und 2.
Wer sein RasPi-Mediacenter für mehr als nur zum Filme schauen nutze möchte, der kommt mit dem Mediacenter-König OpenELEC nicht weit. Das Open Source Media Center oder kurz OSMC 20150830 baut im Gegensatz zu OpenELEC auf Debian auf und gibt sich daher ebenso flexibel wie der Linux-Klassiker, lässt dabei aber auch den Fokus auf den Einsatz am TV nicht aus den Augen.



