Aus Raspberry Pi Geek 06/2014

Heft-DVD 06/2014

Neues auf der Heft-DVD

Redaktion

Pi MusicBox 0.5

Musik aus dem Netz liegt voll im Trend – nur hilft das wenig, wenn die analoge Stereoanlage zuhause sie nicht empfängt. Abhilfe schafft die Pi MusicBox. Sie bietet eine ordentliche Weboberfläche zur Konfiguration und Musikauswahl und integriert eine Reihe von Streaming-Diensten, wie zum Beispiel Google Music, Spotify, TuneIn oder Soundcloud. Darüber hinaus empfangen und verwalten Sie darüber auch Podcasts und Internetradios. Den technischen Unterbau stellt der in Python geschriebene Mopidy. Da er mit dem Music-Player-Daemon-Protokoll kompatibel ist, lässt sich auch die MusicBox mit den gängigen MPD-Clients bedienen. Sie unterstützt den analogen Ausgang der Kopfhörerbuchse, digitale Ausgabe via HDMI sowie per I2C oder USB angeschlossene Soundkarten. 

Weitere DVD-Inhalte

NOOBS 1.3.9 stellt eine Mischung aus Bootmanager und Installationshilfe dar. Mit ihm wählen Sie aus einem Menü aus, ob Sie Raspbian, Pidora, Arch Linux, OpenELEC, Raspbmc oder RISC OS installieren möchten. Alle weiteren Installationsschritte übernimmt NOOBS automatisch.

Das bekannteste System für den Raspberry Pi ist mit Sicherheit Raspbian 2014-06-20. Dabei handelt es sich um eine angepasste Variante von Debian GNU/Linux. Dank seiner enormen Verbreitung stehen dem Nutzer etwa 35 000 Pakete aus den Debian-Paketquellen zur Installation bereit.

Einen deutlichen Kontrapunkt zum grafisch orientierten Raspbian setzt Arch Linux 2014.06: Unter Verzicht auf eine grafische Oberfläche bootet es direkt in die Kommandozeile – doch das innerhalb weniger Sekunden.

Die auf dem Minicomputer am weitesten verbreitete und gleichzeitig von Beginn an sehr zuverlässig gepflegte Mediacenter-Distribution ist Raspbmc 2014-06-13. Sie verwendet ein modifiziertes Raspbian, das in eine mittels vieler Patches optimierte und erweiterte Ausgabe von XBMC bootet.

Bei Pidora 2014 R3 handelt es sich um eine an den Raspberry Pi angepasste Version von Fedora, Red Hats Community-Distribution. Die anfänglichen Kinderkrankheiten bekamen die Entwickler in den Griff, für ältere RasPi-Modelle mit 256 MByte RAM erweist sich Pidora allerdings nach wie vor als ungeeignet.

Das Tool Darkstat 3.0.718 überwacht den IPv4- und IPv6-Netzwerkverkehr, stellt aus den Daten Statistiken zusammen und liefert diese über einen eingebauten Webserver via HTTP aus. Dabei kann es den Datenverkehr bis auf Host- und Port-Ebene herunterbrechen.

Der Cubietruck stellt die dritte Inkarnation des Cubieboards dar. Der Mini-Computer tritt als als Konkurrenz zum Raspberry Pi an und wartet mit einer üppigen Ausstattung auf. Auf der Heft-DVD finden Sie das speziell darauf zugeschnittene Debian 2.6. Sie installieren das Image wie vom RasPi gewohnt per Dd auf eine SD-Karte.

Der Terminalmultiplexer Tmux 1.9a ermöglicht unter anderem, innerhalb eines Konsolenfensters nahtlos zwischen verschiedenen Programmen zu wechseln sowie diese in den Hintergrund zu legen und später fortzusetzen oder einem anderen Terminalfenster zuzuordnen.

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