Daten-Logging am Fahrrad und Motorrad mit dem RasPi

© Roman Sotola, 123RF

On the road

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Studenten der FH Joanneum bringen den RasPi auf die Straße – als Data-Logger am Fahrrad oder Motorrad.

An der FH Joanneum im österreichischen Graz erstellen Studierende der Fachrichtung Fahrzeugtechnik seit Jahren interdisziplinäre Projekte im Rahmen der Informatikausbildung. Dabei bearbeiten Gruppen von bis zu drei Teilnehmern gemeinsam eine Aufgabe. Zwischen den Teams herrscht ein Konkurrenzkampf, da sie die jeweiligen Ansätze am Ende des Semesters vor einem Komitee präsentieren.

In diesem Jahr ging es darum, verschiedene Daten einer Fahrtroute aufzuzeichnen, darunter Lenkwinkel, Geschwindigkeit, Beschleunigung und GPS-Daten. Hier kommt der Raspberry Pi ins Spiel: Er dient bei dem Projekt als Grundlage zum Auswerten der Sensorensignale und das Speichern der Messdaten. Dabei arbeitet jeder im Team eigenständig: Ein Mitglied kümmert sich um die Hardware und das Setup des Mini-Rechners, ein zweites schreibt die Software für den RasPi, und das dritte kümmert sich um die Software zum Auswerten der Daten am PC.

Im Eigenbau

Einen Fahrradcomputer kann man heute fast an jeder Ecke kaufen und im Handumdrehen am Bike montieren. Diese Geräte laufen aber mit Closed-Source-Software und weisen nur eingeschränkte Funktionen auf. Mit OBiCo [1] existierte früher ein freies Projekt, das einen Radcomputer auf Basis von Open-Source-Software ermöglichen wollte. Die Webseite lässt sich nicht mehr erreichen; nur bei Archive.org findet sich noch eine Kopie. Weitere Informationen zu freier Soft- und Hardware rund ums Fahrrad bietet die Tuxmobil-Seite [2] von Werner Heuser.

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