Nach vielen Halloween-Projekten ist es an der Zeit, alles Revue passieren zu lassen und grundsätzlich über das Setup der Spukerei nachzudenken. Machen wir uns an eine Neuauflage des Gespensts von 2015.
Mit Freude erinnere ich mich an das erste Halloween-Gespenst [1] aus dem Jahr 2015. Es hat mir viel Vergnügen bereitet und etliche Kinder erlebten richtigen Gruselspaß. Doch nach Halloween war der Spuk schnell vorbei, alles auseinandergebaut und die Einzelteile in anderen Projekten aufgegangen.
Dafür gibt es mehrere Gründe: Zunächst ist der Raspberry Pi eine relativ teure Komponente – zu teuer, um sie ausschließlich an einen Abend im Jahr zu nutzen. Obendrein nehmen die zusammengeschraubten Holzkonstruktionen recht viel Platz weg. Daher gibt es für die Halloween-Projekte jetzt ein neues Konzept: Die Elektronik muss preiswert und modular aufgebaut sein, damit man nicht recyceln muss, es aber könnte. Die Spukgesellen sollen sich außerdem gut zerlegen und verstauen lassen. Außerdem wäre es schön, wenn die Modelle über eine Netzwerkschnittstelle zum Fernsteuern oder Abfragen statistischer Daten verfügen.
Zu guter Letzt kommen die Programme in ein öffentliches Repository, um den Lesern den Nachbau zu erleichtern und Feedback einzusammeln. Eine weitere Neuerung: Die Projekte werden erst im Folgejahr veröffentlicht, um eventuell an Halloween aufgetretene Kinderkrankheiten für den finalen Artikel zu reparieren. Das Gespenst aus dem vorliegenden Text kam 2025 zum Einsatz.
Hardware
Damit das Gespenst nachhaltig spuken kann, benötigt es ein stabiles Chassis. Hierfür wählen wir robuste Aluminiumprofile [2], die mit den passenden Winkeln [3] verbunden sind. Am Chassis sitzen sämtliche weiteren Komponenten. Alle Module, aus denen das Gespenst zusammengebaut ist, werden auf ...
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