Ein kleiner, in eine USB-Buchse eingesteckter Minibildschirm zeigt nicht nur für RasPi und Co. aktuelle Performancedaten an.
Wer einen RasPi als Server nutzt, dürfte vermutlich nur müde lächeln. Mit seiner Pin-Leiste unterstützt er von Haus aus kleine Displays – wie gemacht, um die CPU-Last oder Auslastung der Platten auszugeben. Sitzt der RasPi allerdings in einem Rack oder ist die Pin-Leiste mit einem anderen Hat blockiert, klappt das nicht.
Der Trick bei unserem Systemmonitor ist deshalb, die Verantwortung aufzuteilen. Der Rechner, egal ob Raspberry Pi, Linux-System oder Windows, erfasst die Daten und leitet sie an ein zweites System weiter. Das nimmt sie entgegen, bereitet sie auf und zeigt sie an. Hinter dem Zweitsystem steckt ein Mikrokontroller mit passendem Display (Abbildung 1). Welches sich eignet, folgt weiter unten. Der Datentransport vom Rechner zur MCU funktioniert via USB. Darüber wird der kleine Partner außerdem mit Strom versorgt.
Leistungsdaten
Klassische Performance-Daten wie CPU-Last, freien Speicher oder die Auslastung von SSDs lassen sich mit zahlreichen Tools erfassen. Unter Linux existiert ein ganzer Zoo von Anwendungen, unter Windows erledigt das zum Beispiel die Powershell. Der Nachteil solcher Lösungen ist, dass sie spezifisch für die jeweilige Plattform sind.
Einfacher geht es mit Python: Hier gibt es das Modul psutil, dass die Spezifika von Linux, Windows und Co. hinter einer einheitlichen Schnittstelle versteckt. Psutil bekommen Sie wahlweise über die Paketverwaltung Ihres Systems oder mittels Pip.
Die Psutil-Methoden lassen sich gut über ein interaktives Python testen. Dazu starten Sie Python mit python3 und geben dann die Befehle aus Listing 1 ein. Der e...
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