Ausblick
Es gibt noch einige Möglichkeiten, das System zu tunen. Erwerben Sie etwa einen externen Wi-Fi-Stick, können Sie damit – zumindest nach einiger Bastelei – auch WPA3 in Ihrem WLAN fahren, haben dann jedoch ein Gerät mehr am Bein.
Ähnliches gilt für die Verbindung des RasPi zur Außenwelt. Falls Sie sich mit 4G/LTE partout nicht mehr anfreunden können, finden Sie auf dem Markt mittlerweile passende Modems zum Beispiel in Form des ZTE USB MU5001. Das kleine, handliche Modul gibt ähnlich wie der Surfstick von Huawei einfach über RJ45 eine IP aus, über die der RasPi die Verbindung herstellen kann. Allerdings reißt das Kistchen mit knapp 300 Euro auch ein ordentliches Loch ins Budget – das Achtfache dessen, was der Huawei-Stick aktuell kostet. Weil man mit 4G gut fernsehen kann und auch die meisten anderen alltäglichen Aufgaben gut funktionieren, ist diese Investition jedenfalls nicht zwingend nötig.
Sinnvoller wäre für den Fall der Fälle vermutlich, für deutlich weniger Geld eine Tastatur zu kaufen, mit der sich der RasPi vor Ort notfalls wiederbeleben lässt, falls bei seiner Netzwerkkonfiguration etwas fundamental schiefläuft. Dann sollten Sie aber neben einem HDMI-zu-Mini-HDMI-Kabel auch ein LAN-Kabel und einen Ethernet-USB-Adapter für das eigene Notebook im Gepäck haben, falls es – wie heute die meisten Geräte – ohne RJ45-Port daherkommt. Zwar haben Sie dann mehr Zeug im Schlepptau, verhindern damit aber sicher, dass es im Fernseher zappenduster wird. (jlu)
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