Nur mit dem optimalen System und der richtigen Software nutzen Sie das volle Potenzial eines Mini-PC. Mit der Heft-DVD erhalten Sie nicht nur die neusten Distributionen für den RasPi und Co., sondern gleichzeitig auch die passenden Programme zu den Artikeln.
Neues bei RISC OS
Bei RISC OS handelt es sich um ein schlankes und schnelles Multitasking-Betriebssystem, das speziell für Rechner mit ARM-Prozessoren entwickelt wurde, wozu bekanntlich der Raspberry Pi zählt. Der Kern des Betriebssystems hat nur einen minimalen Footprint, da eine Vielzahl austauschbarer Module für das Dateisystem, den Festplattenzugriff, die grafische Oberfläche und Ähnliches verantwortlich zeichnen. Im April dieses Jahres veröffentlichte das Projekt nach langer Pause ein neues Release mit der Versionsnummer 5.24. Nach Projektangaben enthält es mehrere Hundert kleinere und größere Änderungen. Die aktuelle Version eignet sich für alle RasPi-Varianten gleichermaßen.
Weitere DVD-Inhalte
Als Standard-Betriebssystem für den Raspberry Pi dient Raspbian “Stretch” 2018-04-18. Dabei handelt es sich um eine angepasste Variante von Debian GNU/Linux. Dadurch stehen mehr als 35 000 Pakete aus den Debian-Paketquellen zur Installation auf dem Mini-Rechner bereit.
Bei NOOBS 2.8.1 (“New Out Of The Box Software”) handelt es sich um eine Mischung aus Bootmanager und Installationshilfe. Nach dem Start wählen Sie aus einem Menü, ob Sie Raspbian, Pidora, Arch Linux, OpenELEC, Raspbmc oder RISC OS einrichten möchten. Allerdings stellt NOOBS in der aktuellen Version offline lediglich Raspbian zur Installation bereit, alle anderen Distributionen lädt es nachträglich herunter.
Die Desktop-Distribution Ubuntu Maté 16.04.2 basiert funktional auf Ubuntus Armhf-Ableger. Sie kommt mit einem regulären Maté-Desktop und bringt auch den allseits bekannten Paketmanager Dpkg mit. Zum Betrieb benötigen Sie einen Raspberry Pi der zweiten oder dritten Generation sowie eine SD-Karte mit mindestens 8 GByte Speicherplatz.
Wer sein RasPi-Mediacenter für mehr nutzen möchte, als nur um Filme anzusehen, der kommt mit dem Mediacenter-Platzhirsch LibreELEC nicht weit. Das Open Source Media Center OSMC 20180502 baut im Gegensatz zu LibreELEC auf Debian auf. Das macht es ebenso flexibel wie den Linux-Klassiker, wobei es aber dank Kodi auch den Fokus auf den Einsatz am TV nicht aus den Augen verliert.
Das Disk-Information-Tool Di 4.45 bietet eine komfortable Alternative zum gängigen GNU Df. Es lässt sich intuitiv bedienen und unterstützt verschiedene Ausgabeformate. Eine umfangreiche Manpage mit Anwendungsbeispielen erleichtert den Einstieg.
Das kleine Programm Fastwipe 0.4 erlaubt es Ihnen, Dateien vollständig und nicht wieder herstellbar zu löschen. Das Konsolenwerkzeug unterstützt dabei verschiedene Löschalgorithmen, wie sie teilweise auch in Regierungseinrichtungen zum Einsatz kommen.
Mit dem webbasierten PHP-Werkzeug Loadavg 2.2 kontrollieren Sie die Auslastung Ihres Raspberry Pi bequem über den Webbrowser. Damit eignet sich das Tool ideal für Headless-Installationen etwa mit dem Pi Zero.
Das leistungsfähige Framework Nikola 8.0 unterstützt Sie beim Aufbau und der Pflege von statischen Webseiten. Neben zahlreichen Themes und Plugins bietet das Tool viele Unterbefehle, deren Bandbreite vom vom Github-Deployment bis zur Strace-Abfrage reicht.


