Nur mit dem optimalen System und der richtigen Software nutzen Sie das volle Potenzial eines Mini-PC. Mit der Heft-DVD erhalten Sie nicht nur die neusten Distributionen für den RasPi und Co., sondern gleichzeitig auch die passenden Programme zu den Artikeln.
Daten anonym tauschen mit PirateBox
Die PirateBox 1.1.3 eignet sich ideal dazu, auf Treffen aller Art einen leicht zugänglichen Server für Dateien, Chats und Forenbeiträge zur Verfügung zu stellen. Das System arbeitet ohne Logins und Protokolle, sodass die Nutzer anonym bleiben. Als Plattform dient der PirateBox ein Raspberry Pi jedes beliebigen Modells. Mangels grafischer Oberfläche erfolgt das initiale Setup auf der Kommandozeile. Nach dem Start spannt die Distribution automatisch ein WLAN mit dem Namen PirateBox**-**Share Freely auf. Loggt sich ein Gast ein, öffnet sich automatisch das Webfrontend als Hotspot-Seite mit der URL http://piratebox.lan und erlaubt den Up- und Download von Dateien, das anonyme Chatten mit anderen Teilnehmern oder den Erfahrungsaustausch über ein integriertes Forum.
Weitere DVD-Inhalte
Das bekannteste System für den Raspberry Pi ist mit Sicherheit Raspbian “Stretch” 2017-11-29. Dabei handelt es sich um eine angepasste Variante von Debian GNU/Linux. Es stehen Ihnen etwa 35 000 Pakete aus den Debian-Paketquellen zur Installation bereit.
Die Desktop-Distribution Ubuntu Maté 16.04.2 basiert funktional auf Ubuntus Armhf-Ableger. Sie kommt mit einem regulären Maté-Desktop und bringt auch den bekannten und bewährten Paketmanager Dpkg mit. Zum Betrieb benötigen Sie einen RasPi 2/3 und eine SD-Karte mit mindestens 8 GByte Speicherplatz.
Wer sein RasPi-Mediacenter für mehr nutzen möchte, als nur um Filme anzusehen, der kommt mit dem Mediacenter-Platzhirsch LibreELEC nicht weit. Das Open Source Media Center oder kurz OSMC 20180109 baut im Gegensatz zu LibreELEC auf Debian auf. Damit ist es ebenso flexibel wie der Linux-Klassiker, lässt dabei dank Kodi aber auch den Fokus auf den Einsatz am TV nicht aus den Augen.
Jeder, der schon einmal mehrere Rechner mit dem gleichen System verwalten musste, kennt das Problem, immer wieder die selben Handgriffe auf jedem Server einzeln ausführen zu müssen. Passt man einmal nicht richtig auf, laufen die Konfigurationen der einzelnen Maschinen auseinander. Elegant für Abhilfe sorgt Ansible 2.4.2, das beinahe beliebig viele Rechner simultan verwaltet.
Festzustellen, ob das heimische Netzwerk gerade angegriffen wird, fällt nicht leicht – geschweige denn, die Angreifer zu identifizieren. Der Netzwerkmonitor Ntop-NG 3.0 macht das möglich. Darüber hinaus kommt die Anwendung mit einer praktischen grafischen Weboberfläche.
Die Entwickler von Netsniff-NG 0.6.3 sehen das Tool als Schweizer Taschenmesser zum Erfassen und Analysieren von Datenpaketen und Datenverkehr. Der Traffic lässt sich unkompliziert mitschneiden und im PCAP-Format speichern. Außerdem bringt das Quellpaket noch sechs weitere Analyse-Tools mit.
Der kompakte Download-Manager Axel 2.16.1 für die Konsole will den Übertragungsprozess beschleunigen, in dem er mehrere Verbindungen zur Übertragung öffnet. Die Entwickler wurden vom Firefox-Addon DownThemAll inspiriert.
Das kompakte Monitoring-Tool RPI-Info 1.0.0 ermittelt alle wichtigen Hard- und Software-Daten eines Raspberry Pi und gibt sie in einer übersichtlichen, Qt-basierten Benutzeroberfläche aus. Dabei zeigt es wesentliche Basisinformationen an, darunter CPU-Typ, Modell und Board-Temperatur.

