Aus Raspberry Pi Geek 06/2017

Heft-DVD 05-06/2017

Neues auf der Heft-DVD

Thomas Leichtenstern

Nur mit dem optimalen System und der richtigen Software nutzen Sie das volle Potenzial Ihres Mini-PCs. Mit der Heft-DVD erhalten Sie nicht nur die neusten Distributionen für den RasPi, sondern auch die passenden Programme und Schaltpläne zu den Artikeln.

Syncloud: Server made easy

Wer einen RasPi-Server in seinen eigenen vier Wänden aufbauen möchte, muss nicht nur die Server-Software installieren und einrichten, sondern auch das Netzwerk entsprechend konfigurieren. Syncloud nimmt Ihnen diese Arbeit komplett ab und erlaubt die Installation von Diensten wie Nextcloud, Owncloud oder Roundcube-Mail per Mausklick. Die Installation des auf Raspbian basierenden Systems erfolgt wie bei anderen RasPi-Systemen auf einer Micro-SD-Karte über eine IMG-Datei. Die Konfiguration erledigen Sie bequem über eine Android- beziehungsweise iOS-App, die in den jeweiligen Stores zur Installation bereit steht. Mehr dazu lesen Sie in einem Artikel ab Seite 42. 

Weitere DVD-Inhalte

Das bekannteste System für den Raspberry Pi ist mit Sicherheit Raspbian 2017-03-02 in der “Jessie”-Version. Dabei handelt es sich um eine angepasste Variante von Debian GNU/Linux. Es stehen Ihnen etwa 35 000 Pakete aus den Debian-Paketquellen zur Installation bereit. Auf der DVD finden Sie sowohl die Vollversion als auch eine abgespeckte Lite-Variante.

Wer sein RasPi-Mediacenter für mehr als nur zum Filme schauen nutzen möchte, der kommt mit dem Mediacenter-König LibreELEC nicht weit. Das Open Source Media Center oder kurz OSMC 20170210 baut im Gegensatz zu LibreELEC auf Debian auf und ist somit genauso flexibel wie der Linux-Klassiker, lässt dabei dank Kodi aber auch den Fokus auf den Einsatz am TV nicht aus den Augen. -> S. 54

Ubuntu Maté**16.04.2 basiert funktional auf Ubuntus Armhf-Ableger. Es kommt mit einem regulären Maté-Desktop und bringt auch den allseits bekannten Paketmanager Dpkg mit. Zum Betrieb benötigen Sie einen RasPi 2/3 und eine SD-Karte mit mindestens 8 GByte Speicherplatz.

Nicht zuletzt wegen der 64-Bit-CPU im neuen RasPi sprang auch OpenSuse mit ins Boot und bietet seine vor allem in Deutschland ausgesprochen beliebte Distribution jetzt auch für den ARM-Rechner an. Auf der Heft-DVD finden Sie OpenSuse Leap 42.2 in den Varianten X11, JeOS, E20 und XFCE.

Der Fokus von Minibian 2016-03-12 “Jessie” liegt darin, eine möglichste kleine, dabei aber vollständig zu Raspbian kompatible Distribution bereitzustellen. Es verzichtet dafür auf eine grafische Oberfläche und nicht benötigte Tools. Damit eignet sich das System ideal beispielsweise für den RasPi Zero W, dessen neue Features die Distribution bereits unterstützt.

Mit dem Python-Programm Droopy richten Sie mit wenigen Handgriffen eine rudimentäre Site für Up- und Downloads ein. Das Tool bringt seinen eigenen Webserver mit und unterstützt via SSL auch gesicherte Verbindungen. -> S. 6

Pimp**my**Log**1.7.13 bereitet die Protokolldateien gängiger Webserver wie Apache oder Nginx in seinem Webfrontend übersichtlich auf. Mithilfe regulärer Ausdrücke können Sie in den Einträgen suchen. -> S. 6

Monitorix**3.9.0 gestattet auf dem RasPi ein effizientes Monitoring, wobei die Software zahlreiche Aspekte über Diagramme eingängig präsentiert. Die Anwendung integriert sich dabei unkompliziert ins System. Die Konfiguration weist eine leicht durchschaubare Struktur auf, dank des integrierten Webservers brauchen Sie keinen weiteren Dienst zu betreiben. -> S. 22

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