Der Build HAT verheiratet Lego-Elektronik der letzten Generation mit dem RasPi. Das ermöglicht deutlich komplexere Projekte und haucht den von Lego eigentlich ausgemusterten Bauklötzen neues Leben ein.
Für rund 27 Euro erhält man im Elektronikhandel eine unscheinbare kleine grüne Platine. An ihre vier grauen Buchsen auf der Oberseite docken Sensoren, Motoren und Lampen des Plastikbausteinherstellers Lego an (Abbildung 1). Alle angeschlossenen Komponenten lassen sich anschließend über Python auf dem Raspberry Pi aktivieren und steuern. Auf diese Weise verbindet die Build HAT genannten Platine die Welt der Lego-Bausteine mit dem Mini-Computer Raspberry Pi. Vor allem Python erlaubt deutlich komplexere Anwendungen als sie die Lego-Kästen eigentlich vorsehen – und machen die Klemmbausteine gleichzeitig für Erwachsene interessant. Den spannenden Bastelprojekten legen die Build-HAT-Entwickler jedoch gleich mehrere Hürden in den Weg.

Abbildung 1: Hier verbindet der Build HAT einen Motor und einen Farbsensor aus dem Spike-Kasten mit dem Raspberry Pi.
Neben seinen klassischen Klemmbausteinen, die barfußlaufenden Eltern schon so manchen schmerzhaften Moment beschert haben, offeriert Lego mehrere Roboterbaukästen. Die sollen vor allem jüngeren Schülern spielerisch Naturwissenschaften und Programmierung nahebringen. Die Kästen enthalten neben zahlreichen Lego-Technic-Teilen auch eine Handvoll Sensoren und Motoren. Die steuert normalerweise ein zentraler Baustein, den die Kinder über eine bunte und an die visuelle Programmiersprache Scratch angelehnte App programmieren [1].
Anders als der Raspberry Pi besaß der letzte Steuerbaustein zwar ein paar LED-Lichter, seine Leistung hinkt der Himbeere aber hinterher. Obendrein ist die grafische Programmierumgebung auf kleinere Kin...
[...]
Liebe Leserin, lieber Leser,
Auf RasPi-Geek.de finden Sie alle Print-Artikel, die bisher in Raspberry Pi Geek erschienen sind. Damit steht Ihnen ein gut bestücktes Archiv inklusive der Beiträge der aktuellen Ausgabe online zur Verfügung. Alle Artikel stehen 12 Monate nach der Erstveröffentlichung kostenlos zur Verfügung. Für ausgesuchte Beiträge aus den letzten sechs Ausgaben fällt eine kleine Gebühr an, für die Sie dann ein PDF des Artikels erhalten.






