Der Raspberry Pi als VPN-Gateway mit Access Point

© hxdyl, 123RF

Gut getunnelt

Mit ein wenig Know-how verwandeln Sie im Handumdrehen einen Raspberry Pi in ein abgesichertes System mit integriertem VPN-Gateway für die Geräte in Ihrem heimischen Netz.

Dieses Video ist in Deutschland leider nicht verfügbar, da es möglicherweise Musik enthält, für die die erforderlichen Musikrechte von der GEMA nicht eingeräumt wurden. Das tut uns leid. Zwar bekommen Sie diese Meldung aufgrund der jüngst erfolgten Einigung zwischen Youtube und der GEMA nicht mehr zu Gesicht, doch sprechen noch zahlreiche andere Gründe für einen via VPN getunnelten Internetzugang: Abgesehen vom schlichten Wunsch danach, sich anonym im Internet zu bewegen, gibt es weiterhin zahlreiche geogeblockte Webseiten und unsichere öffentliche Netzwerke.

Nun reißt das Aktivieren eines VPNs zwar in der Regel die virtuellen Grenzen im WWW nieder, doch in Sachen Privacy bedarf es mehr als eines Tunnels in das Internet eines fremden Landes. Schon alleine das Aufrufen einer Webseite mit dem üblicherweise genutzten Browser hinterlässt zahlreiche Spuren, durch die man Rückschlüsse auf den Anschlussinhaber ziehen kann. Von daher sollten auf Privatsphäre bedachte Nutzer zu spezialisierten Distributionen wie Tails [1] greifen.

Tails zielt als Live-System auf die Nutzung von einem USB-Stick oder optischen Medium, eine Installation auf einem schnellen Massenspeicher sieht es nicht vor. Zudem gibt es die Privacy-Distribution bislang nur für 32- und 64-Bit-PCs; eine ARM-Variante für den Raspberry Pi fehlt nach wie vor. Der Grund liegt unter anderem im kleinen Arbeitsspeicher des RasPi: In 1 GByte RAM lässt sich nicht das komplette System laden.

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Neuigkeiten

  • Neues auf der Heft-DVD

    Nur mit dem optimalen System und der richtigen Software nutzen Sie das volle Potenzial eines Mini-PC. Mit der Heft-DVD erhalten Sie nicht nur die neusten Distributionen für den Raspberry Pi und Konsorten, sondern gleichzeitig auch die passenden Programme zu den Artikeln.

  • Aufgewacht!

    Der Raspberry Pi fährt auf Kommando herunter, doch zum Aufwachen fehlt ihm eine Echtzeituhr. Mit einer RTC und ein paar Schaltungen steuern Sie den Schlaf- und Wachrhythmus des Mini-Rechners.

  • Schneller Wechsel

    Mit dem Messkopf ExpEYES Junior erfassen Sie auf einfache Weise die Flimmerfrequenz von verschiedenen Lichtquellen.

  • Knirps

    Der 3,2 Zoll kleine Monitor von Joy-it, zusammen mit dem RasPi kaum größer als eine Packung Zündhölzer, bietet eine interessante Alternative zu einer reinen Headless-Konfiguration. Er erleichtert das Überwachen des Boot-Vorgangs und das Verfolgen von Ausgaben, die nur ein Paar Zeichen oder Zeilen umfassen.

  • Minimalistisch

    Die Raspberry-Pi-Familie bekommt regelmäßig Zuwachs, doch einige Familienmitglieder fristen ein Schattendasein, wie das Compute Module. Das kompakte Board eignet sich bestens für Embedded-Lösungen.

  • Meisencam

    Mit einem RasPi, einer NoIR-Pi-Cam und etwas Elektronik bauen Sie für unter 100 Euro ein digitales Auge, mit dem Sie behutsam Singvögel in der Natur beim Brüten beobachten.

  • Mit einfachen Mitteln

    YunoHost bietet eine große Anzahl von Diensten auf einer bewährten Debian-Server-Plattform, die Sie selbst hosten können.

  • An einem Tisch

    Gemeinsames Arbeiten auf einer mobilen Plattform im lokalen Netzwerk – dazu brauchen Sie nicht mehr als einen SBC und die Software Etherpad Lite.

  • Netz aufspannen

    Ein WLAN-Access-Point bietet einen zusätzlichen Einstieg ins LAN und erlaubt im Zusammenhang mit dem RasPi vielfältige Einsatzszenarien.

  • Diätkost

    Für ältere Modelle des RasPi erweist sich Raspbian mittlerweile als zu schwergewichtig. Mit dem schlanken DietPi helfen Sie diesen Modellen wieder auf die Sprünge.