Den Raspberry Pi mit Anydesk fernsteuern

© olegdudko, 123RF

So nah und doch so fern

Der RasPi kommt häufig als Server oder Steuerrechner für spezielle Zwecke zum Einsatz. Mit Anydesk erhalten Sie dazu eine Steuersoftware mit grafischer Oberfläche.

Sowohl Administratoren als auch engagierte Heimanwender, die Freunden oder Kollegen bei Problemen mit dem PC helfen möchten, nutzen dazu oft Remote-Desktop-Lösungen. Das zu diesem Zweck häufig verwendete Programm Teamviewer [1] krankt dabei an mehreren Stellen, die vor allem in heterogenen, gewachsenen IT-Infrastrukturen Probleme bereiten. So sind die einzelnen Versionen der Software untereinander nicht kompatibel, sodass auf allen beteiligten Rechnern stets dieselbe Version der Applikation installiert sein muss.

Der Einsatz älterer Varianten auf aktuellen Linux-Distributionen scheitert zudem oft wegen veralteter Abhängigkeiten, sodass quasi ein Update-Zwang besteht. Doch es geht auch anders: Das Programm Anydesk [2] möchte diese Defizite bei der Fernsteuerung und Fernwartung von Rechnern vermeiden. Zudem gibt es auch eine Version für den Raspberry Pi, über die sich der Mini-Rechner fernsteuern lässt. Welche Anwendungsszenarien sich daraus ergeben, klärt unser Test.

Anydesk

Die von dem in Stuttgart und Berlin ansässigen Unternehmen Anydesk entwickelte gleichnamige Remote-Desktop-Lösung steht für den privaten Einsatz kostenfrei zur Verfügung. Es gibt die Software in Versionen für Linux (auch auf dem Raspberry Pi), FreeBSD, Mac und Windows [3]. Für den kommerziellen Einsatz fallen Lizenzkosten an, wobei Anydesk dafür verschiedene Lizenzmodelle anbietet.

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