EEPROM-Speicher mit dem Raspberry Pi nutzen

Fazit

Bei EEPROMs handelt es sich im Grunde genommen um ein elektronisches Fossil, es gibt sie schon seit fast 40 Jahren. Trotz der geradezu winzig anmutenden Kapazität genügen sie jedoch für viele Anwendungen in der Welt der Mikrocontroller. Ihr Einsatz erfordert etwas Übung beim Programmieren und das Studium von Datenblättern; mit den passenden Bibliotheken fällt der Einstieg jedoch leicht.

Solange es nicht auf Geschwindigkeit ankommt, geben Sie am besten EEPROMs für den I2C-Bus den Vorzug: Er ist unter Linux auf dem RasPi gut unterstützt, wie das Beispiel mit den I2C-Tools zeigt. Alle vorgestellten Beispiele erweitern Sie bei Bedarf leicht zu eigenen Anwendungen. So böte es sich an, den EEPROM in der Echtzeituhr zum Speichern von Weckzeiten oder Terminen zu verwenden. 

Der Autor

Marcus Nasarek ist Linux seit Langem treu und schwer begeistert von Skripting, von Ruby und von Projekten mit dem Raspberry Pi.

Infos

  1. Einführung in den I2C-Bus: Martin Mohr, "I-Quadrat-C", RPG 01/2015, S. 68, http://www.raspi-geek.de/33535
  2. Echtzeituhr via I2C programmieren: https://raspilab.wordpress.com/2014/10/30/eine-echtzeituhr-mit-dem-i2c-bus-anprogrammieren/
  3. Datenblatt 24C32N: http://www.atmel.com/images/doc0336.pdf
  4. Bcm2835-Library: http://www.airspayce.com/mikem/bcm2835/index.html
  5. Datenblatt 25A512: http://ww1.microchip.com/downloads/en/DeviceDoc/22237C.pdf

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