Sony Spresense Development Board

© Sony

Viele Kerne

Das Spresense Development Board von Sony lässt sich mit der Arduino IDE programmieren und bringt auch ein eigenes Entwickler-SDK mit.

Nachdem anfangs eher kleine Unternehmen und Start-ups den Markt für Entwicklungs- und IoT-Boards bereiteten, versuchen sich inzwischen auch Großkonzerne wie Asus, Intel und sogar Microsoft an dem Geschäft. Mit dem Spresense-Entwicklungsboard offeriert Sony dabei eine Alternative zu Arduino, Tinkerboard und Konsorten.

Dieser Artikel beschäftigt sich mit den Möglichkeiten, die das Sony-Board für Projekte bietet. Viele interessante Funktionen für den IoT-Bereich sind bereits darauf verbaut. Dazu zählen GPS, ein Kameraanschluss und viele Audiokomponenten. Für die ersten Versuche mit dem Spresense kommt die Arduino IDE zum Einsatz. Anschließend werfen wir einen Blick auf das leistungsfähigere Spresense SDK.

Spresense

Auf dem Spresense-Board befindet sich ein 32-Bit-ARM-Mikroprozessor CXD5602 mit sechs Cortex-M4F-Kernen, die mit einer Taktung von 156 MHz arbeiten (Abbildung 1). Mit 1,5 MByte SRAM und 8 MByte Flash-Speicher eignet sich der CXD5602 auch für komplexere Aufgaben wie zum Beispiel Bilderkennung. Als Entwicklungsumgebung steht die gute alte Arduino IDE [1] zur Verfügung, für Anwendungsfälle gibt es eine auf NuttX [2] basierende Entwicklungsumgebung.

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